Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Araja Phylakterium am So 20 Aug 2017, 22:38

Als auch Araja's Schwester schlussendlich den Raum verlassen hatte wendete sich die Rothaarige jetzt nocheinmal an die Kaiserin:
"Ich würde ganz gerne noch mit dir sprechen, ganz inffoziell. Mir sind Gerüchte zu Ohren gekommen. Gerüchte die behaupten das diese Armee die gerade in Götterfels aufgestellt wird dazu dienen soll dich vom Thron zu stürzen. Soviel gebe ich nicht auf Hörensagen aber.....ich habe ein ungutes Gefühl. Ich würde der Sache gerne nachgehen bevor wir überstürzt handeln. Du weißt ja....Chloe, ich meine die Königin, ist meine Tochter. Vermutlich ist das alles nur ein Missverständniss."
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Lilith Sullivan am So 20 Aug 2017, 22:53

Ein Aufstand? Das würde ihr gerade noch fehlen, aber zum Glück hatte sie ja Araja. "Ja das wäre am besten. Geh nach Götterfels und schau was du darüber in Erfahrung bringen kannst und wenn etwas ist auch ins rechte rücken. Das letzte was ich wollen würde wäre ein weiterer Bürgerkrieg."

Warum sollte man sie absetzen wollen? Sie war jetzt nicht die schlechteste Kaiserin gewesen und hatte stehts versucht sich für das Volk stark zu machen. Aber man konnte es ja nicht allen recht machen, dass hatte sie bereits früh gelernt. Mit einem müden Gesichtsausdruck erhob sich Lilith. "Am besten verlierst du keine Zeit und machst dich sofort auf den Weg. Ich erwarte dich in ein paar Tagen zurück."
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Araja Phylakterium am So 20 Aug 2017, 22:57

"Ich versuche mich zu beeilen aber ich habe allerdings auch noch ein paar...private Dinge in Göttferls zu erledigen. Du wirst wohl ein paar Tage länger auf mich verzichten müssen. Aber du bist ja auch schon vorher ohne mich ausgekommen.", belächelte Araja ihre Entschuldigung und erhob sich ebenfalls: "Ich komme mit guten Nachrichten zurück, Versprochen."

Danach verbeugte sie sich ein klein wenig und begab sich zu den Stallungen um ihre Reise anzutreten.
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Lilith Sullivan am Do 24 Aug 2017, 00:29

Es war spät Abends und der restliche Tag nach der Sitzung war nicht weniger stressig verlaufen, so beschloss die junge Kaiserin sich schließlich ins Bett zu begeben. Als sie im Bett lag überkam sie die Angst vor Alpträumen, jene die sie schon in den letzten Nächten geplagt hatte. Eine kalte Stimme rief immer und immer wieder ihren Namen, doch konnte wenn sie versuchte herauszufinden woher die Sie kam, fand sie nichts vor.

Sie wälzte sich im Bett unruhig hin und her, letztenendes beschloss sie aufzustehen und sich etwas etwas die Beine zu vertreten, mit dem Schlaf sollte es wohl wieder nicht so recht klappen. Sie kam zur großen Tür der Bibliothek und drückte die zweiflüglige Tür langsam auf, doch anstatt die Bibiliothek vorzufinden war vor ihr ein eisiger Berghang. Der Wind stob die Hänge hinab und wirbelte dabei immer wieder Schnee auf. Sie ging wie hypnotisiert durch die Tür, welche sich hinter ihr schloss gab es keinen Weg mehr zurück. Sie war gefangen allein auf dem höchsten Berg der Zittergipfel.

Lilith blickte sich ein wenig um und murmelte: "Das ist nur ein Traum.... Nur ein Traum." Anderst war es nicht zu erklären, sie hoffte nur dass es kein Alptraum werden würde. Zumindest war keine unheimliche Stimme da, welche sie rufen würde.
Die Kälte selbst war für sie angenehm, sie genoss es einmal wieder soweit weg von Löwenstein zu sein. Sie ging ein paar Schritte als sich nicht weit von ihr einge gewaltige schneemasse anhebte und viele Meter abrutschte und schließlich in die weite Tiefe hinabfiel. Was sie jedoch nun erblickte ließ sie vor Schreck die Augen weiten.
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Joramund der Frostbringer am Do 24 Aug 2017, 01:04

Unter dem Schnee kamen die Nüstern eines gewaltigen Drachen hervor, seine Schuppen waren Eiskristalle die klarer und reiner schimmerten als alles was Lilith je gesehen hatte, die eisigen Schuppen waren von einem klaren und hellen Blauton durchzogen das es schon fast surreal wirkte.  der Kopf bewegte sich etwas nach vorne und das Auge das Lilith sehen konnte öffnete sich langsam und nahm sie genau in Augenschein, dabei wurden die Pupille zu einem schmalen Schlitz. Der Kopf bewegte sich abermals langsam nach vorne bevor der rest schließlich aus dem Schnee hervorbrach.

Der Kopf hatte eine langgezogene Schnauze und über den Nüstern selbst war ein großes Horn aus gezackten Eiskristallen die nur darauf warteten die Beute aufzuspießen und auszuweiden. Die Zähne wirkten wie dicke schwere Rasiermesserscharfe Eisscherben die vermutlich jeden erdenklichen Panzer mit leichtigkeiten knacken konnten. Als der Kopf sich hob folgte ein langer hals und je länger und dicker der Hals wurde, desto pompöser wurden die Eisscherbenschuppen die seinen Körper zierten und schützten. Auf dem Rücken des Halses befanden sich im regelmäßigen abstand große spitze Hörner, die wie gebogene Eiszapfen wirkten und auf den langen Hals folgte schließlich der Körper. Unter gewaltigen Schneefontänen brachen die gigantischen Schwingen des Drachen hervor die zeitgleich wohl auch als seine Vorderbeine waren und an jedem Flügel befanden sich in der mitte des Flügels am Gelenk 5 scharfe Klauen die nur darauf warteten ihre Beute zu packen.
Die Schwingen zogen den restlichen Körper des Drachen mühseelig an die Oberfläche, welcher lang und doch verhältnismäßig Breit wirkte. Die Brust war wie der rest des Körpers ebenfalls durch einen undurchdringlichen Panzer von eisigen Schuppen gepanzert die Eiskristalle auf dem Rücken standen groß und weit ab, was dem Feind nur wenig Angriffsfläche bot. Die Hinterbeine suchten nach etwas besseren halt und vergruben sich tief im Gestein, damit er nicht abrutschte. Ein Schlag mit dem Schweif löste eine Lawine aus welche den Bergkam vom restlichen Schnee befreite. Der Schweif selbst war doppeltsolang wie sein Körper und bis zur Spitze mit eisigen Hörnern gespickt.

Der legte seinen kopf direkt vor Lilith auf den boden um sie besser betrachten zu können und sprach mit tiefer eisiger und zischelnder Stimme: " Icchh haabee..... sssolange.....aufffff diesssen......Mooomennnt gewaaartet......LLLLilllith. EEndlicchhh....ssstehen wir unsss gegenüber..... von Angessssicht..... zu Angesssicht. Duuu....weißßßt sssicher weeer iicchhh binnn..... ricchhtig?"
Der Drache hob seinen Kopf und schlängelte seinen Hals knapp an Lilith vorbei, was sie fast von den Beinen fegte. Dabei ging der Drache mit seinen Vorderbeinen ein wenig, doch dabei zerbarst der ein oder andere Fels unter seinem Gesicht. Dann blickte der Joramund wieder zu Lilith.


Zuletzt von Joramund der Frostbringer am So 03 Sep 2017, 16:41 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Lilith Sullivan am Do 24 Aug 2017, 01:12

Jede Bewegung Joramunds ließ den Boden erzittern, doch das war es nicht was Lilith in die Knie zwang, es war die Größe von Joramund und die Angst der einem einjagen konnte. Zu wissen dass er sein Eisiger Atem einst vielen unschuldigen das Leben genommen hatte.

Lilith sank vor Angst auf die Knie, noch nie zuvor hatte sie mehr gehoft als jetzt das alles nur ein Traum war. Sie schluckte etwas und antwortete mit zittriger Stimme: "I-Ihr seid J-Joramund d-der Frostbringer. Schöpfer d-der F-Frostbringer. I-Ihr habt e-einst v-viele unschuldige getötet."

Sie traute sich gar nicht weiter zu sprechen, sie hoffte nur nichts zu sagen was den Drachen beleidigen könnte, weshalb sie beschloss nur wenig von sich zu geben.


Zuletzt von Lilith Sullivan am Fr 25 Aug 2017, 08:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Joramund der Frostbringer am Do 24 Aug 2017, 08:44

Joramund senkte ein wenig den Kopf und verengte leicht seine Augen und sprach mit tiefer zischelnder Stimme: " Offenbar......scheinst....du zu wissen..... wer ich bin." Dann drehte sich Joramund einmal damit Lilith ihn begutachten konnte und legte seinen Kopf erneut vor ihr ab: " Deine Angssst.....und deine Worte ehren micchhh.... Lilith. Doch.....wovvvor hassst.....du AAAngst? Duu....bissst dasss.....Herzzzstück.....meiner Schöpfung. Rein.....uuund VVVollkommen......eine Schönheit......von ssssolch tötlichen....Ausssmaßßßen. Doch.....du verschwendessst....deine Gabe....und deine....ZZZeit damit.....über schwacchhhe und uuunnnwerte.....Kreaturen zu herrschen." Mit diesen Worten erhob sich Joramund wieder und bewegte sich überraschend schnell über Lilith hinweg, dann legte er sich hin und kreiste Lilith mit seinem Schweif ein und blickte auf seine Frostbringerin herhab: "Lasss mich.....dich leiten.....dich führen....und all deine Ängssste......gehören der VVVergangenheit an. Sssieh mich an....Einssst war ich der Schrecken der ZZZittergipfel.....Der kalte und unbarmherzzzzige....Tod. Meine Schwingen.... beschworen määächtige....Schneestürme, mit meinen Zzzähnen....konnte ich pures Gestein zzzzermalmen. Meine Klauen durchbrachen......jeden Panzzzer und.....mein Atem..." Joramund spie eisblaue Flammen und zog damit einen kreis um sich und Lilith. Alles was von dem Eisblauen Flammen getroffen wurde, schmolz augenblicklich und gefror in sekundenschnelle zu verdorbenen Eis. "...er brachte den Tod. Allll.....dasss.....könnte dir gehören wennnn....du dich nur von mir leiten lassssen würdessst."
Er neigte seinen Kopf leicht zur Seite und wartete auf die Antwort von Lilith.


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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Lilith Sullivan am Do 24 Aug 2017, 08:59

Immer noch etwas zitternd auf den Beinen stand die junge Frostbringerin wieder auf, dabei ließ sie Joramund nicht einmal aus den Augen. Als sie feststellte das sie sicher und fest genug stand erwiederte Lilith: "Ihr ehrt oh großer und furchteinflößender Joramund. Aber ich fürchte..... ich.... ich werde dieses Angebot nicht annehmen können. Ich möchte mich nicht.... von euch leiten lassen, denn ich will so weiterleben wie bisher."

Sie ballte unbewusst ihre Hände zu Fäusten und blickt weiterhin zu Joramund auf. Langsam begriff sie, was konnte er ihr hier schon antun.
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Joramund der Frostbringer am Do 24 Aug 2017, 09:19

Joramund ließ ein tiefes knurren von sich vernehmen: "Großßße Worte.......für ein Wesssen vvvon..... deiner..... größßße. Ichh.....kannnn dich.... leider zuuu nichhtsss.....zzzwingen. Dochh.....sssei.....dir gewisss....duuu wirssst....meine Sssseele.....nicht.....für immer unterdrücken können." Mit diesen Worten erhob sich der gigantische Drache, dann bewegte sich der Schweif und gab Lilith frei. "Merk dir meine Worte.....Duuuu bissst ich.....und ich....binnn.....duuu....irgendwann.....bekomme ich wassss ich möchte. Deine Willensssstärke hat bereitsss angefangen.....zuuuu bröckeln. Allein....dassss issst der.....Grund....wessshalb wir.....miteinander sprechhen können." Dann drehte sich Joramund um, holte mit seinem Schweif aus und erwischte Lilith mit ganzer Kraft und fegte sie vom Bergkam hinunter.


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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Lilith Sullivan am Do 24 Aug 2017, 09:31

Vor schreck schnellte Lilith in ihrem Bett hoch, sie war vor Angst schweißgebadet. Schnell eilte sie zum nächsten Spiegel und immer wieder hallten die Worte: "Du bist ich und ich bin du", in ihrem Kopf wieder. Sie blieb vor dem Spiegel sehen um sich anzusehen und für den Moment einer Sekunde dachte sie hätte sie die augen von Joramund. Vor Schreck zerstörte sie den Spiegel und rannte zum Bad wo sie sich mit etwas Wasser das Gesicht benetzte und als sie aufsah, blickte sie in ihr Spiegelbild und musste feststellen dass Ihre Augen abermals so aussahen wie die des Drachen.
Verzweifelt sank sie auf die Knie und hielt sich mit einer hand am Becken fest, sie legte den kopf in den Nacken, dann fing sie an stumm und verzweifelt zu weinen. Sie wollte Joramund nicht die Kontrolle über ihren Körper geben. Sie hatte solange gegen seinen Andrang gekämpft, sich nie unterkriegen lassen und tapfer die Kontrolle über sich selbst bewahrt. Warum musste das ausgerechnet jetzt passieren? Womit hatte sie das verdient? War das die Strafe für ihre früheren Verbrechen? Hatte sie nicht schon genug gelitten?
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Re: Löwenstein (Vor der 'Phylakterium'-Mission)

Beitrag von Lilith Sullivan am Mo 25 Dez 2017, 00:57

Mit kühlem und erhabenem Blick saß Lilith auf ihrem Thron, ihre Körperhaltung verkörperte starkes Selbstbewusstsein und eine gewisse Dominanz. Vor ihr kniete im Knöchelhohen Schnee einige Bürger welche teilweise trotzig oder verängstigt auf den Boden blickten. Um diese Bürger herum standen überall Eisskulpturen. Manchen wirkten als wollten sie weglaufen und andere wiederrum als wollten sie sich vor irgendetwas schützen in dem sie versuchten die Hände auf ihre Augen zu legen.
Der Schnee bahnte sich langsam seinen Weg an den Wänden und Säulen hoch und obwohl die Halle überdacht war, schneite es in ihr. Der Schneefall selbst ging von Lilith aus, welche elegant ein Bein über das andere legte und eine langezeit auf die Bürger blickte.

Nach einer langen Zeit des schweigens erhob Lilith ihre Stimme, sämtliche Wärme und Barmherzigkeit war gewichen. Die Kälte und der Frost durchzog selbst ihre Stimme und mancheiner der sie kannte, würde wohl behaupten dass diese Art zu sprechen nicht ihrem Stil entsprach. "Ihr wisst warum ich euch habe hier herbringen lassen?", wollte die Kaiserin wissen und blickte kalt auf ihre Untertanen herab. Diese schüttelten den Kopf und schwiegen behaarlich. "Nun es heißt ihr würdet gegen das Kaiserreich und damit gegen mich Aufbegehren. Man unterstellt euch sogar, dass ihr gesagt hättet ich wäre nicht die rechtmäßige Kaiserin.", als sie sprach betrachtete Lilith ihre Fingernägel, dann bedachte sie die Bürger wieder mit ihrem Blick und erhob sich langsam. Elegant stieg sie die wenigen Treppen des Throns hinab Zu ihrer Linken und Rechten Seite des Raums hatte man zwei große Wandspiegel angebracht. Aus den Augenwinkeln erkannte sie im Spiegel nicht ihr Spiegelbild sondern das von Joramund. Seid er sich im Traum das erste Mal ihr gegenüber offenbart hatte, kämpfte sie eisern gegen seinen Einfluss an und doch vor wenigen Tagen hatte der Drache es schließlich geschafft ihren Willen zu brechen.

Einen Moment lang schweigend ging sie um die Gefangenen herum, dann fuhr sie fort. "So etwas zu behaupten, ist Verrat und ein schwerer Frevel." sie blieb vor einem Mann stehen und beugte sich zu ihm runter, dabei legte sie sanft ihre rechte Hand unter sein Kinn. Langsam aber bestimmt hob sie seinen Kopf an und zwang ihm in die Augen zu sehen. "Du weißt sicher was auf Verrat steht richtig?" Der Mann zitterte am ganzen Körper aber nickte jedoch antwortend auf die von ihr gestellte Frage. Lilith lächelte schmal und ihre Drachenaugen schimmerten mit einem Mal hell auf. "Richtig der Tod." Der Gefangene fing an von den Beinen aufwärts sich langsam in eine Eisskulptur zu verwandeln, als die anderen Bürger das sahen ergriffen sie aus Furcht und Angst die Flucht. Lilith sah zu wie ihr Opfer kurz vor der Tür in eine Eissäule erstarrte und schmunzelte: "Ihr könnt so schnell laufen wie ihr wollt, niemand verlässt diesen Ort solange ich es nicht will..." Mit diesen Worten begann sie ihre Jagd.
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