Die Festung des Weißen Mantels

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Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Der Weiße Mantel am Di 29 Aug 2017, 14:14

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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Der Weiße Mantel am Di 29 Aug 2017, 14:19

Schnell war die Teleportation vollzogen. Kenneth und der Junge waren nun inmitten der Festung angekommen. Interessanterweise schien die Teleportation bei dem Kind keinerlei Probleme zu bereiten. Er stand noch genau so kleinlaut da, wie zu dem Zeitpunkt, als sie begonnen hatten.

"Da sind wir.", sprach Kenneth und zeigte Albin die Aussicht auf den großen See, von dem Turm aus. Der Turm selbst war nur einer der vielen in der Festung doch hier befand sich Kenneths persönliches Hab und Gut. Sie verließen das große Pentagramm, welches den Boden zierte und gingen gemeinsam zum Fenster. "Schön...", seufzte Albin. "Aber ich will.."

Kenneth unterbrach den Jungen in dem er seinen Zeigefinger leicht auf seinen Mund legte, um ihm das Schweigen zu signalisieren. "Ssschh...du wirst sie bald wiedersehen.", wiederholte Kenneth und fügte hinzu: "Aber du darfst nicht noch einmal damit anfangen, verstehst du? Das hier ist dein neues Zuhause und auch wenn du sie wiedersiehst, wird es nur für den Moment sein. Du musst...dich damit abfinden das sie von uns gegangen ist. Aber du wirst dich verabschieden. Das verspreche ich dir."
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Suchender Nekromant am Di 29 Aug 2017, 14:29

Die Art und Weise wie der Blutstein gebaut war hatte den Schwarzmagier wirklich fasziniert. Eine große Quelle von Energie. Viele magische Dinge hatte er bereits gesehen doch diese hier funktionierten anders. Ihr Einfluss konnte das Nervensystem absolut zerstören und jede Person zu einem willigen Diener machen. Und ihre Kraft um ein Vielfaches steigern. Das würde irgendwann ein praktisches Unterfangen werden.

Er öffnete erneut den Käfig und legte ein kleines Stück Blutstein hinein. Schnell verschloss er diesen wieder mit einem knappen Finger schnippen und beobachtete, wie sich die drei Ratten darum stritten. Zu seinen Erwartungen war die Ratte, die bereits mit Energie des Blutsteins infiziert war am schnellsten an dem neuen Stück dran. Natürlich wollte sie mehr und mehr, als sich eine andere dazwischen drängen wollte war es schnell Aus. Das Vieh tötete für einen neuen Schuss. Faszinierend. Gerade in diesem Moment betrat Rayla die innere Kammer.

"Was?", murrte der Nekromant. "Meister. Der Junge ist so eben mit Kenneth eingetroffen.", berichtete sie.

Ausgezeichnet.

"Die Mutter?", fragte er. "Tot.", erwiderte sie. "Ausgezeichnet."
Der Nekromant erhob sich und machte sich auf dem Weg.
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Albin am So 03 Sep 2017, 16:36

Albin war verstört. Nachdem Letho mit ihm gemeinsam zu seinem Haus zurück gekehrt war warteten bereits die Truppen des Weißen Mantels darauf ihn mitzunehmen. Aus für den Jungen absolut unerklärlichen Gründen. Was ging nur vor sich? Wer war Albin um so Hin und Her geschubst zu werden? Er hatte viele Fragen, traute sich aber kaum welche zu stellen. Bereits zum zweiten Mal versprach der Zauberer den Jungen jetzt schon das er seine Mutter wiedersehen würde. Wie sollte das gehen? Auch wenn es schwer genug für ihn war begriff er das seine Mutter getötet wurde von diesen Banditen. Kenneth lächelte Albin etwas verschmitzt an, was ihn jedoch nicht wirklich trösten konnte.

Er sah aus dem Fenster. Sie befanden sich in einer sehr großen Festung inmitten des Dschungels. Selbst für einen kleinen Jungen war das gut erkennbar. So weit weg von Zuhause...

"Und dann?" hinterfragte Albin.
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Der Weiße Mantel am So 03 Sep 2017, 16:41

Der Junge konnte also tatsächlich sprechen. Kenneth war geschockt und gleichzeitig erfreut. Wenn er sprechen könnte würde das die ganze Sache eindeutig beschleunigen. Offensichtlich war der Junge nicht mehr so unter Schock wie vor einigen Minuten noch.

"Und dann?", antwortete der Magier. "Was meinst du? Du kannst ein letztes Mal mit ihr sprechen...das ist es, was du willst, oder nicht?"

Albin nickte. Nur. Hatte er gerade mal einen Satz herausgekriegt war es auch schon wieder erledigt.
Plötzlich füllte eine unglaubliche Kälte den Raum. Er musste also schon hier sein. Nun konnte man seine Schuhe auf den Stufen der langen Wendeltreppe des Turmes hören. Der Nekromant wurde anscheinend schon informiert und wollte den Jungen nun sehen.

Kenneth verbeugte sich als der Schwarzmagier in seinem Kapuzenmantel den Raum betrat.

"Meister...ich wollte den Jungen gerade zu Euch bringen.."
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Suchender Nekromant am So 03 Sep 2017, 16:52

"Das ist nicht nötig, wo ich doch schon einmal hier bin.", erwiderte der Nekromant kühl. "Außerdem seit Ihr spät dran. Ich hatte bereits vorgestern mit dem Jungen gerechnet."

Kenneth stockte der Atem für einen Moment, als er plötzlich Luft holte, um nach einer passenden Ausrede zu gieren. "Überleg' dir gut ob du jetzt sprechen willst, Kenneth.", riet ihm der Schwarzmagier von seinem Vorhaben ab.

Albin trat einen Schritt zurück als er den Nekromanten sah. Der Schwarzmagier mit der Augenbinde müsste ihn eigentlich gar nicht sehen können, dennoch neigte sich sein Kopf zu ihm während er näher an das Kind heran trat.

"Du bist Albin...nicht?", fragte er leise. Mit zitternder Stimme entkam Albin ein knappes, stotterndes 'Ja'. "Nun...sicher möchtest du wissen warum du bei uns bist, nicht?", fragte der Magier jetzt mit leicht erhobener aber immer noch bedrohlich wirkender Stimme.

"Der Mann hat gesagt das ich meine Mami wiedersehen darf..." hallte es plötzlich aus dem Jungen heraus, der offenbar sein ganzes Selbstbewusstsein zusammen genommen hatte nur um diesen Satz herauszubringen. "Sicher. Aber weißt du denn, was du bist?"

Der Junge schaute ihn verwirrt an. So als hätte er keine Ahnung wovon er sprach.

"E...ei...ein Junge...?", "..hm...du hast also keine Ahnung. Kenneth? Das ist Zeitverschwendung."

Der Beichtvater räusperte sich. "Nun...Meister...soweit waren wir noch nicht...wir wollten es in den Nebeln bei seiner Mutter prüfen...", erklärte er sich.

"Das ist ein zeitintensives und sehr gefährliches Unterfangen....und für Eure Verhältnisse auch ziemlich dumm.", antwortete der Nekromant, bevor er Daumen und Zeigefinger an sein Kinn drückte und über das ganze nachdachte. Er sah hinunter zum großen See bis ihm die Lösung einfiel. "Wir brauchen sie..."

"Sie?", hinterfragte Kenneth noch einmal. "Ja. Sie wird uns von großer Hilfe sein. Ich möchte das Ihr ihren Aufenthaltsort herausfindet und sie her teleportiert. Und zwar schleunigst."
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Der Weiße Mantel am Sa 09 Sep 2017, 13:10

Kenneth war sich nicht sicher ob die Anweisungen des Schwarzmagiers nicht etwas übertrieben waren. Im ersten Moment versuchte er eine angenehmere Lösung zu finden aber wahrscheinlich hatte er Recht. Es wäre vielleicht ratsamer nicht ohne ihre Hilfe ins Reich der Toten zu gelangen. In Anbetracht auf Albin's Zukunft vermutlich der sicherste Weg.

Der Beichtvater trat ins Pentagramm. "Geh nach unten.", sprach er zu dem Jungen der immer noch stocksteif einfach so da stand und ihn anstarrte. Kenneth konzentrierte sich, begab sich in eine Art Trance um den Aufenthaltsort ausfindig zu machen. Seine Augen begannen sich zu drehen und sein Körper begab sich in eine Art Schwebe. Während er vom Boden leicht in die Höhe ging konnte er die Macht des Pentagramm spüren. Seine magieverstärkende Auswirkung war absolut hilfreich in diesem Moment.

Er konzentrierte sich und versuchte sie aufzuspüren. Es war kein Geheimnis das Magie begabte sich gegenseitig fühlen konnten doch über solche Entfernung war das mit gefährlichen möglichen Konsequenzen verbunden. Seine Kräfte überschlugen sich, ihm schmerzte die Brust und ein Gefühl von starker Hitze umgab ihn. Es war drückend und gefährlich doch langsam konnte er ein Bild erkennen. Es war verschwommen und nicht wirklich eindeutig aber er war sich sicher das er sein Ziel erreicht hatte. Kenneth setzte alle Konzentration zusammen um nun auch noch ein Portal zu öffnen. Der Nekromant beobachtete den Vorgang von der Seite aus, mit verschränkten Armen an die Wand gelehnt. Der Zauber wäre für ihn sicher viel einfacher gewesen aber Kenneth war sich sicher das es ein Test war um ihn erneut auf die Probe zu stellen. Das Portal öffnete sich. Es war mit großem Krach verbunden und man konnte nur den schwarzen Abgrund und die Lava im Hintergrund erkennen. Der Aufenthaltsort muss der Feuerring gewesen sein daran gab es jetzt keinen Zweifel. Einen kurzen Moment später kam Josmine aus dem Portal hinaus. Kenneth sackte zusammen und ließ das Portal schließen. Er berührte wieder den Boden und hechelte mehrmals nach Luft.
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Suchender Nekromant am Sa 09 Sep 2017, 13:11

"Wurde ja auch Zeit.", sprach er, während er immer noch mit verschränkten Armen an der Wand angelehnt stand.

"Dachtest du du kannst dich dem Mantel einfach so entziehen? Du hast einen Eid geschworen, Josmine."
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Re: Die Festung des Weißen Mantels

Beitrag von Josmine Saraziel am Sa 09 Sep 2017, 13:18

Einen Eid geschworen - das hatte sie. Nicht nur einen, sondern viele. Die Leute standen darauf wenn man ihnen etwas schwören konnte. Das Problem bei Hexen war aber das man ihnen niemals vertrauen sollte. Nachdem ihr Versöhnungsversuch mit Kate im Blutsteinsumpf gescheitert war hatte sie keinerlei Interesse mehr dem Weißen Mantel zu helfen. Der Nekromant sah dies offenbar völlig anders. Das konnte sich in der Tat zu einem Problem entwickeln. Ihre Pläne auf dem Feuerring konnte sie jetzt vergessen. Der Erschöpfung des nach Luft holenden Beichtvaters nach zu urteilen war ein Teleport über die Entfernung nicht das gesündeste, vor allem nicht wenn man in ein von Lava ertränktes Gebiet zurückkehren möchte.

"Mh.", begann sie. "Ich bin mir nicht sicher was Ihr Euch erhofft habt. Die Interessen des Mantels sind mir völlig Wurscht. Was wollt Ihr von mir?"

Plötzlich tauchte der Junge wieder auf. Er stand an der Treppe und musterte die Hexe in Feuerkleidung.

"Ahh...", lächelte die Oberhexe auf. "Das ist Calaera's Sohn, richtig?"

Josmine lächelte erneut und rückte ihre Sonnenbrille zurecht.

"Nun....Ihr seid ganz offensichtlich Menschendiebe, richtig? Hahaha. Und nun wollt Ihr das ich den Jungen gerade biege? Vergiss' es..."
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