Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Lilith Sullivan am Di 09 Jan 2018, 00:16

Lilith beobachtete das Geschehen vor den Toren auf einer magischen Eisfläche, dabei tippte sie missgestimmt mit einem Zeigefinger auf ihrer Armlehne, die Temperaturen um sie herum fielen dabei noch weit aus mehr als sonst. "Cerberus hat uns verraten....", flüsterte Lilith und blickte zu Evander. Ihre Drachenpupillen verengten sich zu schmalen Schlitzen.

Schon bald konnte sie sehen, dass die Tore geöffnet wurden und die Truppen in die Stadt eindringen konnte. Ohne Halwar anzusehen sprach sie: "Halwar nimm die anderen beiden Frostbringer und töte alles was sich dir in den Weg stellt." Halwar schlug sich als Zeichen des Verständnisses mit der Faust auf die Brust und ging mit den anderen beiden Frostbringern nach draußen. In den Folgenden Stunden würde eine blutige Schlacht in den Staßen von Löwenstein entbrennen welche die Zukunft von Tyria entscheiden würde und Lilith hatte nicht vor sie zu verlieren, denn sie hatte immer noch einen Trumph im Ärmel.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Frostbringer am Di 09 Jan 2018, 00:28

Halwar lief entschlossen den großen Gang des Palastes entlang und stieß die große Palastpforte auf, vor dem Palast stand eine Armee von Eisbrute bereit sich dem Feindlichen Heer entgegen zustellen. Halwar stieß einen Kriegsschrei aus und stieß seine Rechte Hand dem Himmel empor.
Der Frostbringer bahnte sich seinen Weg durch die Drachendiener und als er ganz vorne stand gab er ihnen den befehl zu marschieren. Schwerfällig setzte sich das kleine Heer in Bewegung Richtung Feind.

Auf den Straßen Löwensteins herrschte das pure Chaos, den Frostbringern eilte ein starker Schneesturm vorraus wie es für sie üblich war, denn dieser war ihr größter Schutz. Auf dem Weg metzelten sie alles nieder was ihnen in den Weg kam, Frauen, alte Menschen und Kinder. Niemand wurde verschont und keiner am Leben gelassen, es wurden keine Gefangenen gemacht. Jene die von den Frostbringer Äxten erschlagen wurden erhoben sich wieder als Frostbrut und schlossen sich den Frostbringern an. Und dann erreichten sie die vordringenden Feindlichen Truppen. Die Frostbringer erschuffen magische Frostbarrikaden um das Vorrankommen der Feinde aufzuhalten. Von hinten schossen die Golems magische Eisgeschosse auf den Feind ab, während ein gigantisches Frostbrutmonster in Begleitung von kleineren Frostbrutnorns aus einer Seitengasse heranpreschte um den Magierjägerheer einen empfindlichen Seitenschlag zu verpassen. Auf seinem Weg riss das Monstrum alles nieder was ihm im Weg stand.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Sarah Phylakterium am Di 09 Jan 2018, 00:44

Sarah blickte zur linken Seite und erblickte das gingantische Frostbrutemonster und murmelte: "verdammte scheiße...." Das Vieh erreichte das Heer und preschte mit voller Kraft von der Seite in Heer, dabei schleuderte wahllos seine Pranken in die Armee und warf einige Leute quer durch die Luft. Manche überlebten die Attacke leicht verwundet andere wiederrum starben durch schwere Knochenbrüche und an inneren Blutungen. Sarah wich einem Fausthieb des Monsters aus und hackte ihre Schwerter in die Pranke des Monstrums. Das Vieh riss die Pranke nachoben und damit auch Sarah welche auf dem Unterarm des Monster zu stehen kam. Mit einem Hieb versuchte das Monster Sarah wegzuwischen, doch diese sprang auf den anderen Arm und kletterte diesen nach oben, wenn Kates Heer keine großen Verluste erleiden wollte musste das Ungetüm so schnell wie möglich sterben.

Unterdessen eröffnete ein Teil der Truppen das Feuer auf das große Monster während von vorne die Eisgolems sie mit magischen Geschossen zurückhielten. Wenn der starke Schneesturm nicht könnte das Vieh schneller ausschalten, schoss es Sarah durch den Kopf und fluchte leise da sie kaum etwas sehen konnte. Unter großen Mühen erreichte sie die Schulter des Monsters und von dort aus kletterte sie auf den Kopf des Eisbrutmonsters, während sie sich mit einer Hand festhielt zog sie mit der anderen Hand eines ihrer Schwerter aus der Scheide welche sie unten weggesteckt hatte um besser klettern zu können.
Gerade so konnte Sarah noch einmal einer Greifattacke des Ungetüms ausweichen und fing an mit dem Schwert auf den Kopf einzuhacken. Es dauerte eine Zeit lang bis sie den Eispanzer des Brut durchbrochen hatte. "Endlich.", seufzte Sarah etwas erleichtert und rammte das Schwert immer wieder in die offene Stelle des Kopfes. Das Vieh schrie vor Schmerzen auf während es sich dabei aufbäumte und schließlich nach vorne Zusammenbrach.

Elegant glitt sie von dem Vieh runter, jetzt galt es nur noch die Barrikaden zu durchbrechen.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Frostbringer am Di 09 Jan 2018, 00:57

Halwar sah zu wie das gigantische Scheusal zu Boden ging, sein Blick fiel dann auf Sarah die es umgebracht hatte. Sie musste als erstes sterben, er warf eine seiner Äxte nach ihr, verfehlte sie jedoch nur knapp und traf einen Magierjäger hinter ihr welcher schreiend zu boden ging, dann sprang er über die Barriere und stützte sich mit voller Kraft auf Sarah.
Die Geschosse des Feindes interessierten ihn nicht wirklich und als er die Rothaarige erreichte riss er sie mit einem Kräftigen hieb von den Beinen und schleuderte sie in eine Seitengasse. Hinter ihm ertönte eine Explosion, die Eisbarriere war niedergerissen worden. Schnell zog sich die Schlacht auch durch die restlichen Straßen von Löwenstein, überall wurde gekämpft und der  Wiederstand Stück für Stück zerschlagen. Der Frostbringer stellte sich über Sarah und holte zum entscheidenden Schlag aus.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Sarah Phylakterium am Di 09 Jan 2018, 09:54

Sarah rollte sich zur Seite weg als die Axt ein schlug und nur knapp entging sie dabei dem Tod, schnell sprang die Rothaarige auf und parierte mit knapper Not den nächsten Hieb von Halwar. Die Schläge des Frostbringers waren so stark, dass sie kaum die Möglichkeit hatte einen Gegenangriff zu starten.
Immer und immer mehr drängte der Frostbringer Sarah weiter zurück durch die Straßen in eine Sackgasse wo sich die beiden einen erbitterten Kampf leisteten. Halwar führte einen Seitenhieb auf Halshöhe durch und Sarah beugte sich nach hinten weg und schon kam der nächste Angriff von oben der von Sarah ebenfalls abgefangen wurde, jedoch war die Kraft des Schlages so stark dass sie zu Boden gerissen wurde.
Halwar genoss es wie seine Beute versuchte von ihm wegzukriechen, sie würde nirgendwo hin können, es gab keinen Ausweg aus dieser Sackgasse. Er war leichthändig eine axt nach oben und fing sie wieder elegant. Dann stellte er sich abermals über Sarah und gerade als er zuschlagen wollte, riss eine Explosion den Frostbringer von den Beinen.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Durin und Dorin am Di 09 Jan 2018, 10:09

Durin und Dorin standen etwas seitlich von einem Schuttberg jeder von ihnen hatte eine Ingenieurbrille aufgesetzt. "Das war.....", fing Durin an. "....so nicht ganz geplant.", grinste Dorin. Beide zuckten mit den Schultern, Halwar selbst lag unter einem Haufen Schutt begraben der schwer genug war das dieser ersteinmal nicht mehr auf die Beine kam. Die beiden Brüder sahen sich an und eilten dann wieder davon Richtung Hauptplatz davon.

Durin blieb kurz stehen um zu verschnaufen. "Ich hoffe das Chaos legt sich hier bald wieder.", grummelte Dorin. "Das ist eine verdammte Rebellion.", seufzte Durin und blickte auf die Hauptbrücke die zum Palast führte wo eine kleiner gruppe Eisbrut auf sie zustürmte. "Bei den Bärten der 6 Götter... die sind aber auch überall....", fluchte Dorin und beide eilten von der Brücke weg. "Ich wusste gar nicht das die Götter Bärte tragen.", lachte Durin und überholte seinen Bruder. "Ich auch nicht, aber mir nichts besseres eingefallen.", grinste Dorin und blickte nach hinten. Noch hatten sie einen guten Vorsprung und diesen mussten sie auch halten. Jeden Eisbrut den sie auf sich lenken würden, würde wohl ein Opfer in dieser Stadt ersparen.

"Wir müssen dringend Evander finden, der kann bestimmt das ganze hier aufhalten."
, erwiederte durin etwas besorgter. "Wenn du einen Plan hast wie wir die Nervensägen hinter uns los werden, dann schließ ich mich dir gerne an." Durins blick viel zum Hafen und er grinste breit. "Komm ich hab da eine Idee."
Schnell eilten die beiden zu den Docks um sich dort zu verstecken. Nach einer weile hatten die Eisbrut auch die Docks erreicht und suchten nach den Brüdern als eine Stimme auf dem Steg ertönte. "Hey ich bin hier!!!", schrie Dorin. Die Drachendiener blickten auf und sahen ihre Beute dort völlig schutzlos herumstehen, die Gruppe sammelte sich und eilte zu den Stegs. Kurz bevor sie Dorin erreichten hob dieser die Hand. "Ah halt ich würde mich an eurer Stelle einmal umdrehen.", grinste der Blonde. Die Drachendiener drehten sich um und schon kam ein ein Paket an Holzkisten das an einem Lastkran befestigt war angeflogen und fegte die Eisbrut weg. Dorin konnte sich gerade noch in letzter Sekunde auf den Boden werfen, während der Rest im Meer baden ging. "Gute Arbeit.", grinste der Blonde und staubte sich ab.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Sarah Phylakterium am Di 09 Jan 2018, 10:24

Sarah stand ächzend auf und steckte ihre Schwerter weg, sie trat wieder auf die Hauptstraße hinauf, die Diener des Drachen wurden immer weiter zurückgeschlagen und von den anderen beiden Frostbringern fehlte jede Spur. Zum Vorteil der Rebellen hatte sich auch das Schneegestöber gelegt und nun eilten die Truppen schnell über den Platz der Reiseportale zu der Brücke welche direkt zum Palast führte. Der letzte Rest der Drachendiener wurde von der Brücke geworfen oder getötet und schließlich erreichten sie endlichen Palast der Kaiserin.

Die Truppen blieben vor dem Palast stehen und am ende der oberen Treppe kniete eine einzelen Gestalt mit dem Rücken zu den Truppen vor den Türen des Palastes. Die Gestalt trug eine goldene Löwenrüstung und hielt den Speer bereit.

Sarah verengte die Augen und trat etwas nach vorne vorbei an Kate. Sie ging an Kate vorbei und lächelte leicht: "Ich werde mich um ihn kümmern, damit ihr weiter zur Kaiserin könnt." Dann ging sie auf den Ritter zu.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Evander am Di 09 Jan 2018, 10:49

Evander kniete mit dem Blick zu den Türen des Palastes und hielt den Kopf andächtig gesenkt bis z zu dem Zeitpunkt als er ein paar Schritte hörte die sich auf den Palast zubewegte. Langsam erhob er sich und wandte sich dem Heer zu das nun vor den Palasten der Kaiserin stand. Sein Blick viel auf Sarah Phylakterium die entschlossen auf ihn zumarschierte. Er stieß die Speerspitze au den Boden und kerbte mit ihr eine Linie vor seinen Füßen und sprach laut: "Bis hierher und nicht weiter." Dann richtete er seinen Speer auf Sarah und hielt sich für den Angriff bereit. Er war hoffnungslos unterlegen und hoffte auf ein Wunder.

Sarah gab sich unbeeindruckt und ging noch ein paar Schritte als als eine große Hagere Gestalt von oben Herabgesprungen kam und die klinge ihres gingantischen Großschwerts bis zur Hälfte in den Boden rammte. Die Gestalt trug eine leichte plattenrüstung über einen dunkelblauen Waffenrock und wirkte trotzallem schwerfällig durch die gebückte Haltung. Das Gesicht konnte man nicht erkennen da unter der Kapuze gähnende schwärze zu sehen war. Aus der Kapuze kamen schwarze Nebelschlieren die sich schwer auf den Boden senkten, gefolgt von einzelenen dickflüssigen violettschwarzen tropfen. Die Gestalt hob langsam den Kopf und zog sich mit einer Hand am Großschwert hoch, dabei zog sie das schwert fast ganz aus dem Boden. Nur noch ein kleiner Teil der Schwertspitze steckte noch im Boden. Dann winkelte die Gestalt den freienarm an und formte die freie Hand so als würde sie eine Kugel halten, während sie anfing einen schmerzerfüllten Schrei von sich zu geben. Dann riss die Gestalt das Zweihandschwert mit einer Hand komplett aus dem Boden und nun konnte sie das Schwert hinter sich herziehen. Sarah war derweil einige schritte zurückgewichen, da sie den neuen Feind noch nicht kannte und behielt die Kreatur weiter im Auge.

Der Schattenwandler ging um Sarah herum und zog dabei schwerfällig das Schwert hinter sich her, plötzlich fing er an das Schwert zu schultern und machte einen gigantischen Sprung auf Sarah zu, wobei er das Schwert mit einer Hand von sich weghielt sich mehrmals um die eigene achse drehte und sich selbst im sprung in eine leichte Seitlage neigte und mit voller Kraft auf dem Boden einschlug wo Sarah eben noch stand. Dann riss er das Schwert wieder nach oben und stieß es nach vorne um Sarah tödlich zu verwunden, zog das Schwert wieder zurück und deckte sie mit einer salve von Schnellen angriffen ein. Evander selbst sah dem ganzen ruhig zu.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Sarah Phylakterium am Di 09 Jan 2018, 10:57

Sarah hatte größte schwierigkeiten gegen das Ungtüm anzukommen und beschloss daher den Schattenwandler in die Stadt zu locken, damit die Truppen einfach an Evander vorbei und zur Kaiserin konnten. Sie wich einer weiteren Stichattacke aus und fing an die Beine in die Hand zu nehmen und zu rennen.

Schnell rannte sie an der Küste entlang, sie blickte nach hinten und konnte sehen dass ihr Gegner sie mit einer unglaublichen leichtigkeit verfolgte, vermutlich hatte er die chance sie einzuholen doch warum tat er dies nicht? Wollte er erst einmal mit ihr spielen bevor er sie umbrachte? Was für einer Art magie entstammte er? Sie konnte sich darauf keine Antworten zusammenreimen.

Als sie auf den Hauptplatz kam blickte sie nach hinten, doch der Schattenwandler war weg und Plötzlich kam er mit einem Sprung von der Seite. Er hatte sich in der Luft zur Kugel zusammengerollt und hielt das Schwert so von sich weg dass er beim Aufprall einen tödlichen Hieb vollstreckte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde sie abermals von den Beinen gerissen, langsam nervte es sie, dass sie nicht anständig auf den Beinen bleiben konnte. Der Wandler umkreiste sie wieder und wartete offenbar nur darauf dass sie sich eine Blöße gab.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Joramund der Frostbringer am Di 09 Jan 2018, 11:12

Evander blickte Sarah und seinem Schatten nach wie sie Richtung Stadt aufbrachen und er blickte zu Kate. Und kaum waren die beiden verschwunden zog ein kräftiger Wind auf, welcher schon bald zu einer mächtigen sturmböhe wurde die so schnell verklang. Doch der Wind zog wieder auf und wieder gefolgt von einem Starken Rauschen. Das nächste was man hörte ein Grollen das bedrohlich und tief klang und schon bald zog ein langer Gewaltiger Schatten blitzschnell über die Beteiligten hinweg.
Dann ertönte ein unsagbar lautes Brüllen und schon brach der Drache durch die Wolkendecke und deckte die Armee mit seinem Frostigen Feueratem ein. Sein Feuer anderst als das der meisten Drachen. Seine Flammen waren Kalt und frierten alles binnen weniger Sekunden ein was sie trafen. Er zeigte keine Gnade, er wollte sie alle töten und dann seinen endlosen Hunger zu stillen. Lange hatte seine Seele in Liliths Körper verweilt, oft versuchte er die Kontrolle über ihren Körper zu ergreifen doch ihr Wille war zu stark, doch schließlich hatte er es geschafft. Er hatte ihren Körper vollständig übernommen und nun konnte ihn nichts mehr aufhalten. Er fegte über die Rebellen hinweg und deckte die Stadt immer wieder mit seinem Feueratem ein.
Nichts sollte verschont bleiben er wollte alles in Schutt und Asche legen und aus den überresten neue Frostbringer erstehen lassen um Tyria in einen ewigen Winter zu betten.
Der Drache dreht über dem Hauptplatz ab und krachte mit voller Absicht in den Leuchtturm hinein um diesen Niederzureißen dann drehte er erneut ab und deckte den Hauptplatz ebenfalls mit seinem eisigen Feuer ein, es erfüllte ihn mit tiefer genugtuung als er sah welche Zerstörungskräfte er noch beherrschte und dann fiel sein Blick auf kate und seine Augen verengte sich unheilvoll.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Cerberus Industries am Do 11 Jan 2018, 14:49

Wärend in der Stadt der Kampf entbrannte schleiften zwei Cerberus Mitarbeiter Beth in Richtung der Kerker, das Paket musste schließlich platziert werden. Die Eisbrut die den beiden dabei entgegenkam hatte offensichtlich andere Sorgen und die Kerkerwärter waren ebenfalls bereits geflohen. Die Zeit war knapp und sie mussten sich beeilen, jeden moment könnte ein Feindlicher Soldat um die Ecke gestürmt kommen, im schlimmsten Fall die dumme Cousland.
Der falsche Kriegsgrund musste um jeden Preis verschleiert werden, ihre Befehle waren eindeutig.

Wärend Beth in der 'Obhut' der Firma war wurde sie einigen Eingriffen unterzogen um ihre magische Krankheit zu lindern. Davon hatte sie jedoch kaum etwas mitbekommen, nur schemenhafte Erinnerungen an einer Operationssaal und grelles Licht werden ihr im Gedächntis bleiben. Auch jetzt noch war sie aufgrund eines Schlafmittels ruhiggestellt und war kaum bei Bewusststein.
Behutsam verfrachteten die beiden Sicherheitsleute also ihre Gefangene in einer der Zellen.

"Das Geschenk liegt unter dem Baum.", sprach einer von ihnen dann in sein Armband bevor sie sich ein Portal zauberten und spurlos verschwanden.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am Do 11 Jan 2018, 15:05

Kathlyn Haare wurden zur Seite geweht als der Drache an ihnen vorüberzog. Der Windstoß dabei war fast stark genug um ein Kind durch die Luft zu wirblen und riss einigen der Soldaten ihre Gewehre aus den Händen. Die Arischpack, gestärkt durch einige ihrer Tränke schien das nicht weiter zu interessieren. Das einzige was nun zählte war diesen Drachen aufzuhalten, egal wie. Sie hatte einen Plan Lilith aus der reserve zu locken jedoch musste sie dafür in den Palast. Da gab es nur ein Problem: Evander.
Der Avatar und Kate waren in der vergangenheit gute Freunde gewesen, sie hatten sich jedoch seid einer sehr langen Zeit nicht gesehen. In der Hoffnung ihre Freundschaft hätte noch einen Wert wollte sie mit ihm sprechen bevor sie sich gewaltsam Zugang zum Palast verschaffen musste.

"Evander, lass uns Bitte durch! Egal was du glaubst hier zu tun es ist falsch und das weißt du! Damit wirst du weder dich, die Stadt oder Lilth' retten! Dem einzigen dem du gerade hilfst ist dem Frostdrachen. Wenn du also willst das wir ALLE eine Chance haben dann lässt du mich jetzt durch! BITTE!"
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Evander am Do 11 Jan 2018, 15:40

Evander hob seinen Speer an und legte ihn auf seine rechte Schulter und sein Blick blieb auf Kate gerichtet. "Bist du von Rache so blind geworden? Du hast recht, wir müssen den Drachen aufhalten.... aber das da oben ist nicht Lilith sondern Joramund. Ich kann dich verstehen warum du das hier tust... aber du musst auch verstehen.... das ich alles nötige tun werde um meine Schwester zu beschützen."
Er schob das Visier hoch, damit Kate ihm direkt ins Gesicht sehen konnte. "Bevor ich entscheide.... dich in den Palast zu lassen wirst du mir sagen was du dort zu suchen hast."
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am Do 11 Jan 2018, 15:46

"Ich will zu meinem Bruder! Wenn in dem Drachen da oben auch nur ein Funken von Lith' drin ist wird sie versuchen ihn zu beschützen wenn ich ihn......wenn ich ihn bedrohe!"

Kathlyn hoffte das Evander verstehen würde das sie ihrem Bruder nichts antun würde auch wenn die beiden nicht das beste Verhältnis miteinander gehabt hatten. Sie musste ihre List für sich behalten sollte Evander nicht dazu bekehrt werden erneut die Seiten zu wechseln. Mit aller Entschlossenheit fügte sie dann noch hinzu:

"Ich werde in diesen Palast gehen - auch ohne deine Erlaubnis. Aber wenn du möchtest das ich Lith' helfe musst du erst MIR helfen!"
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Evander am Do 11 Jan 2018, 15:55

Evander fing an zu lachen, warum lachte er? Diese Situation war alles anderes als witzig und doch entbehrten diese Worte nicht einem gewissen Sinn an Humor: Wenn du möchtest das ich Lith helfe... "Wenn du Lith wirklich helfen wollen würdest, dann wärst du nicht mit einer ganzen Armee hier aufmarschiert." Er blickte hinter Kate und fügte hinzu: "zumindest von dem was die Eisbrute und Joramund davon am Leben gelassen haben...." Dann sah er zur Tür des Palastes. Sollte er sie wirklich durchlassen? Sie würde sicherlich jede Möglichkeit nutzen um Lilith zu töten und das konnte er nicht zulassen auf der anderen Seite wollte er auch zu Kate halten, sie war eine langjährige Freundin von ihm gewesen. Zuverlässig und Treu, manchmal ein wenig verkopft und stur, vielleicht ein bisschen zu Stur für seinen Geschmack aber so war sie eben.

Evander klappte das Visier runter und nahm den Speer von der Schulter, dann schaute er nach oben und sah wie der Drache den Hauptplatz mit seinem tödlichen Atem einhüllte und dann zum Palast sah. Er hatte Kenntnis davon bekommen was sich wohl vor dem Palast abspielte.
Der Avatar ging zur Seite und sprach mit kühler Stimme: "Du kannst rein.... ich werde dich sowieso nicht dazu bewegen können aufzuhören... aber ich bitte dich setze eine Freundschaft nicht für Rache aufs Spiel...."
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am Do 11 Jan 2018, 16:50

In Kathlyn's Augen war Evander völlig durchgedreht, wahnsinnig und absolut nicht zurechnungsfähig. Wie er soetwas auch nur im Entferntesten Unterstützen konnte war ihr Fremd, auch wenn es möglicherweise um das Leben eines offensichtlich nahen Verwanden ging. Bis dato wusste die Arischpack nicht einmal das er und Lilith verwandt waren aber das interessierte sie jetzt herzlich wenig. Sie war gekommen um Beth zu befreien und mittlerweile hatte sie das Gefühl ein ganzes Kaiserreich retten zu müssen.

"Letho du hohlst Beth, sie ist bestimmt irgendwo im Kerker. Jacob, du begleitest ihn!",
die beiden Jäger befolgten den Befehl ihrer Freundin und verschwanden in richtung der Gefägnisse.
"Auckes, du nimmst die Männer und unterstützt die Truppen in der Stadt."

Nachdem sie ihre Befehle erteilt hatte ging Kathlyn an Evander vorbei, ihr Blick verriet ihm dass von ihrer Freundschaft vermutlich nicht mehr viel übrig geblieben war. Zumindest für den moment, vielleicht hätten die beiden nach der Schlacht Zeit ihre Meinungsverschiedenheiten zu klären. Sofern es ein 'danach' geben würde für die beiden.


Im Palast angekommen begann sie nach ihrem Bruder zu suchen. Beinahe wäre sie auf dem vereisten Boden ausgerutsch als sie die Eingansghalle betrat denn auch das Palas innere hatte unter dem Einfluss der Frostbringerin gelitten.
Die wenigen dort verbliebenen Eisbrutdiener hatten der geschickten Schwertkämpferin nur wenig entgegen zu setzten wärend diese weiter die kalten Gänge nach Alistair durchsuchte. Leider ohne Erfolg.
Nun jedoch stand sie vor den Privatgemächern der Kaiserin, dem letzten Ort an welchem sie noch suchen konnte. Vorsichtig die Tür öffnend, mit dem Schwert in der Hand betrat sie den Raum. Die komplette Kammer war von Eis durchzogen und das Himmelbett in der mitte war das Zentrum davon. Darauf lag eine Person, es war Alistair.
Gerade als sich die Jägerin darüber freuhen wollte ihren Bruder gefunden zu haben wurde sie eines besseren belehrt. Alistair wurde von der Kaiserin ebenfalls in einen ihrer Diener verwandelt. Einem Zombie nicht unähnlich erhob sich der Verdorbene aus dem Bett und wankte auf seine Schwester zu. Auch er war dazu verdammt den Befehl seines Herren auszuführen und die Angreifer der Stadt zu vernichten.

"Oh, Nein.....Nicht du!"

Auch wenn die beiden Zwillinge nicht immer das beste Verhätlniss zueinander hatten trauerte Kathlyn um das Schicksals ihres Bruders. Einige Tränen drückten sich durch ihre Augen die beinahe noch auf ihrer Wange gefroren wären.
Zeitgleich wusste sie das es das beste war in zu töten anstatt ihn in diesem Zustand weiteren Schaden anrichten zu lassen. Jedoch hatte sie bereits zu lange gezögert und die Brut griff bereits nach ihr. Auf dem Eis verlor sie dabei die Kontrolle und landete rücklinks auf dem Boden wärend ihr Schwert unter eines der Möbelstücke rutschte.
Nun völlig unbewafnnet ring sie mit ihrem verderbten Bruder ums Überleben. Nach einer Waffe suchend griff sie an Alistairs Gürtel und konnte schließlich eine art Dolch dabei herausziehen. Als sie die Waffe dann in seinen Hals rammte zerfiel die Eisbrut in tausende von kleinen Eissplittern. Erst jetzt bemerkt Kathlyn was sie aus dem Gürtel gezogen hatte: Eine Obsidianklinge.

Völlig entsetzt stand sie nun in den vereisten Kammern der Kaiserin. Ihr Plan Alistair zu nutzen um Lilith aus der Reserve zu locken war dahin. Drausen wütete immer noch der Drache, mit dem frost speienden Monster an der Seite würden die Eisdiener bald die Oberhand gewinnen. Sie brauchte einen neuen Plan und als ihr Blick an einem der im Zimmer hängenden Banner stehen blieb glitzerten ihre Augen auf als hätte sie gerade den rettenden Einfall gehabt.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Marshal de la Sierre am Do 11 Jan 2018, 17:40

Der Generalmarshal hatte seine Arme hinter dem Rücken verschrenkt und blicket nachdenklich in richtung der Hauptstadt. Auch ihm war der gigantische Drache der darüber kreiste aufgefallen und er dachet darüber nach was er dagegen tun konnte. Die meisten Truppen waren bereits in de Stadt vorgedrungen und nur noch die Artiellerieregimenter hielten ihre Stellung auf dem Hügel.

Völlig panisch stammelte ihn sein Kanonenoffizier entgegen: "Wir sollten fliehen, Herr!"
De La Sierre der von diesem Desertatonsversuch völlig entrüstet war entriss dem Offizier seine Abzeichen und Wimpel von der Schulter: "Sie sind entlassen, Korporal!"
Als der Feigling verschwunden war ging er zum ersten Mann neben ihm und übergab ihm die Militärauszeichnungen: "Hier! Und jetzt zeigen sie das sie derer Würdig sind, Soldat! Laden sie die Kartätschen!"
Der neu beförderte Korporal tat wie ihm gehiesen und schrie den Befehl den neuartigen Munitionstyp in die Kanonen zu laden.

"Wird Zeit das wir dem Vieh ordentlich Feuer unterm Hintern machen!", rief der Marshal als die Batterien bereit waren zum schießen: "FEUER!"
Alle 24 Kanonen der Artillerieregimenter feuerten Zeitgleich ihre Geschosse auf den Drachen. Die Kartätschen ähnelten den Patronen einer Schrotflinte, tausende von kleinen in Segeltuch gewickelten Kugeln schnellten in Richtung der Flugbestie. Das Tuch hatte sich wie erhofft beim verlassen der Kanonen entzündet und lies einen flammendes Inferno über dem Drachen niedergehen.
Die Soldaten jubelten lautstark bis sie bemerkten das sie nun offensichtlich die gesamte Aufmerksmkeit des Drachen hatten der von der Attacke nur einige kleinere Wunden getragen hatte.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Joramund der Frostbringer am Fr 12 Jan 2018, 09:52

Die Geschosse der Magierjäger interessierten den Eisdrachen nicht wirklich, das Feuer selbst hatte nur oberflächliche kleine kaum nenenswerte Wunden hinterlassen, doch hatten sie es gewagt seinen perfekten Körper einen Makel zuzufügen und das beleidigte den erhabenen und stolzen Drachen bis ins Mark. Er beschloss weiter aufzusteigen und zog dabei regelmäßige Kreise bis er sich entschied genügend Flughöhe erreicht zu haben. Nun sollten sie für ihre Dummheit bezahlen. Als er über ihnen ankam ging er zum sturtzflug über und dreht kurz vor dem Wasser ab und riss mit seinem Schwerten Körper die Brücke ein als wäre sie aus Papier, dann breitete er eleganz seine Flügel aus und erhob sich schnell in die Lüfte. Die Brücke und damit der schnellste Weg zum Rückzug war nun zerstört worden, es gab nur noch den weg an der Küste und jeder der es versuchen würde, sollte dort von seinem frostigen todbringenden Atem begrüßt werden. "Ihr seid nicht mehr als Dreck unter meinen Krallen.", knurrte Joramund leise und drehte nocheinmal ab um sich dem Regiment zuzuwenden.

Der Drache erreichte das Regiment erneut, senkte sich ab und hüllte circa ein viertel des Heeres mit seinem Eisigen Atem ein welche sofort zu Eisskulpturen erstarrten. Dann gab es eine schweres krachendes Geräusch und der Drache war gelandet. Beim Landen hatte er mit seinem vorderen Pranken noch eine Handvoll Soldaten zerquetscht. Er senkte seinen Kopf und blickte De la Sierre an. "Ahhhhh... Ihr ssseid wohl derrr Generrralll.", zischte Joramund und sein Auge weitete sich vor Freude. Joramundsauge war größer als der General selbst. Dann nahm er die restlichen Truppen in Augenschein die angsterstarrt dastanden mit ihren Gewehren in den Händen. "Woooo issst euer Mut jetzzzt geblieben?", zischelte Joramund selbstgefällig und erhob seinen Kopf und brüllte. "Hat euch der Kampfmut verlassssen?! Seid ihr euch eurer Situation endlich doch noch bewusssst geworden?" Er schloss mit seinem Drachenschwanz De la Sierre ein und isolierte damit den General von den anderen. "Ihr hättet....fliehen sollen alsss ihr noch die Möglichkeit hattet....." Der Drache gab ein Geräusch von sich das wohl soetwas wie lachen sein sollte und blickte schließlich voller genugtuung auf den winzigen Mensch. Er würde kaum einen vernünftigen Happen zum Essendarstellen doch. "Eure Waffen vermochten meinen Panzer kaum zu durchdringen, sie sind härter als jeder Stahl, härter als jedes Erz und schöner anzusehen als alles was ihr euch in eurem Leben je vorstellen könnt.... und ihr habt es gewagt, ja den Frevel begangen meine Schuppen zu beschädigen.....", zischelte der Drache unheilvoll, dann riss er sein gewaltiges Maul auf und hüllte den General mit seinen eiskalten blauen Feuer ein, der General hatte nicht einmal mehr die Möglichkeit zu schreien da hatte das Feuer ihn komplett eingehüllt und zurück blieb nur noch eine erstarrte Eisskulptur die den Schrecken seine letzten Momente Festhielt. Mit einem Biss schlang der Drache die Skulptur, man hörte noch das knackende Eis, dass er mit seinen messerscharfen Zähnen zerbiss. Dann reckte er seinen Kopf dem Himmel entgegen und brüllte mit ganzer Kraft. Jene die er vorher mit seinem Atem eingefroren hatte, fingen an sich zu bewegen und kehrten als Frostbringer wieder. Er wollte noch mehr erschaffen, viel mehr.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Evander am Fr 12 Jan 2018, 09:59

Evander blieb nichts anderes übrig als zuzusehen wie der Drache den Marshal umbrachte, dann erhob sich der Drache erneut und die restlichen Truppen brachen wieder im Kampf mit den Frostbringern aus. Dieses Chaos kam Evander sehr gelegen, vielleicht konnte er die Aufmerksamkeit des Drachen auch auf sich lenken und so das Bewusstsein von Lilith befreien und sie zurückholen. Er eilte unbermerkt an der Küste entlang und lief über die nächste Brücke zur Hauptstadt wo ihm die beiden Brüder schon entgegenkamen. "Hey... ich brauch eure Hilfe, wir müssen versuchen den Drachen auf uns aufmerksam zu machen. Ich muss versuchen mit ihm zu reden und dazuzukriegen das Lilith wieder sie selbst wird."

Er wusste das würde verrückt klingen und das es dem wahnsinn gleichkam das zu versuchen, aber er würde nuneinmal nichts unversucht lassen. Er hoffte inständig damit kate zuvor zu kommen.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Durin und Dorin am Fr 12 Jan 2018, 10:16

Durin und Dorin fingen Evander auf der Brücke ab und hörten ruhig seiner Bitte zu, dann blickten die beiden sich an und Durin erwiederte: "Klar helfen wir dir....." ".....ist doch kein Problem.", beendete Dorin den Satz seines Bruder. "Ich hoffe nur du hast einen Plan.", seufzte der Dunkelharrige von den Beiden. "Das dürfte nämlich nicht leicht werden.", stimmte der Blonde zu. "Und einen Plan B falls der erste Plan daneben geht.", nickte Durin. "Gut aber wenn Plan A daneben geht...", fing Dorin an. "....wird es vermutlich keinen Plan B mehr geben wenn es nach dem Drachen geht.", grinste Durin leicht.
Dann sahen beide Evander Prüfend an und sprachen zeitgleich: "Ich hoffe du weißt was du tust." Natürlich konnten sie nicht sehen wie Evander unter seinem Helm mit den Augen rollte, aber sie konnten es sich ja denken und fingen deshalb an zu grinsen.

Sie eilten die Brücke weiter Richtung Hauptplatz und der Drache setzte gerade ein weiteres Viertel in Schutt und Asche. "Hmmm ich weiß nicht ob das noch so eine gute Idee ist, die Aufmerksamkeit des Drachen auf sich zu lenken.", grübelte Durin. "Genau wenn er nicht mit sich reden lässt, sind wir tot.", gab Dorin zu bedenken. "Richtig, ein greller Blitz.....", fing Durin an. "Ein kalter und brennender Schmerz....", nickte Dorin. "...aber dann bist du schon tot, es ist eigentlich ein glatter schneller Tod wenn man es so sieht.", beendete Durin den angefangenen Satz. "Ihr seid keine besonders große Hilfe.", murrte Evander etwas schlecht gelaunt. Die Beiden zuckten mit den Schultern und antworteten Zeitgleich: "Wissen wir selbst."

Gemeinsam setzten sie ihren weg zum höchsten Punkt in Löwenstein fort. Nun brauchten sie noch einen Weg wie sie Joramund reizen konnten.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am Fr 12 Jan 2018, 15:39

Das Ablenkungsmanöver des Marshals hatte wirkung gezeigt und gab Kathlyn die nötige Zeit sich vorzubereiten. Sie hatte einige der Kaiserbanner aus dem Palast mitgehen lassen und war aus der Stadt geritten. Das Opfer De La Sierre's durfte nicht umsonst gewesen sein und Kate's letzte Chance den Drachen davon abzuhalten die Stadt zu zerstören war gekommen.
Sie hatte die Banner der Frostkaiserin kreisförmig aufgestellt damit sie von Oben aus gut zu sehen waren. Mit einer großen Fackel in der Hand begann sie dann in den Himmel zu schreien:

"HEY! DRACHE! DEIN WERTLOSES REICH SOLL BRENNEN! VIELLEICHT SCHICKT JORMAG DANN NÄCHSTES MAL EINEN FÄHIGEREN DIENER ALS DICH!!!"

Bei ihren Rufen begann sie die Banner der Kaiserin zu verbrennen, in der Hoffnung Joramnunds volle Aufmerksamkeit zu bekommen.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Joramund der Frostbringer am Fr 12 Jan 2018, 22:11

Joramund vernahm ein fernes Brüllen und das nächste was er sah, war das brennen einer Flagge. Er drehte gemütlich ab und landete schließlich mit einem gewaltigen Beben vor Kate. Er neigte seinen Kopf leicht zur Seite und nahm sie genau in Augenschein. Ihr Mut war bemerkenswert und Dumm zugleich. Aus Joramunds Sicht vermutlich Leichtsinnig obendrauf, wer wollte es schon freiwillig mit einem Drachen wie ihm Aufnehmen? Er der die Frostbringer schuff eine Rasse die jeden erzittern ließ der auch nur an sie dachte. Und nun? Nun stand ein kleiner Wurm von Mensch vor ihm und forderte ihn offenbar heraus. Er ließ seinen Kopf langsam runter um kate besser sehen zu können. "Ich bewundere deinen Mut..... Mensch....", zischelte der Drache bedrohlich. Nicht desto trotz hatte sie ihn aufs Mark beleidigt und das konnter sich nicht bieten lassen. "Du nennst mich unfähig? Du? die nicht einmal ihre Truppen beschützen kann?!", zischelte Joramund. "Dein General war kaum eine Vorspeise und deine Truppen, waren leicht zu töten.... Was hast du mir schon entgegen zu setzen...." Dann erhob sich der Drache Majestätisch in die Lüfte und packte dabei mit einem seiner Hinterbeinen Kate und er flog immer höher. "Ich bin gespannt wie gut du fliegen kannst.", spottete der Drache und flog Richtung Zittergipfel. Sie hatte ihn herausgefordert, also musste sie nun mit den Konsequenzen rechnen und sie war es aus seiner Sicht nicht einmal wert verschlungen zu werden.

Es dauerte nicht lange da erreichte der Drache die Zittergipfel. "Nun ich werde mir nicht die Zeit nehmen mir deine letzten Worte anzuhören....", zischelte der Drache und ließ Kate einfach in die nächste Nebelwand fallen. Sie würde vermutlich an der Felswand zerschellen und als ein fleischiger roher Klumpen irgendwo enden. Dann drehte der Drache ab Richtung Löwenstein und hauchte unheilvoll. "Es wird Zeit euer Schicksal zu besiegeln."
Er wollte nicht nur Löwenstein dem Erdboden gleichmachen, so viel stand für ihn fest.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Evander am Fr 12 Jan 2018, 22:52

Das Großschwert krachte schwer auf den Boden und verfehlte sein Ziel nur sehr knapp. Langsam wurde es angehoben und schwerfällig auf der Schulter abgelegt. Der Schattenläufer ging schleppend auf Sarah zu welche ein paar Schritte zurückwich. Dann holte er einmal aus und führte eine Drehattacke aus und bewegte sich mit unglaublicher Geschwindigkeit auf sie zu. Jedoch verfehlte er sein Ziel, da seine Widersacherin es erneut in letzter Minute schaffte ihm auszuweichen. Er gab erneut einen qualvollen langen Schrei von sich und führte direkt wieder eine Saltosprungattacke aus um die Distanz zwischen Sarah und sich zu überbrücken.

Mit einem kräftigen hieb riss er Sarah zu Boden und stach darauf hin sofort zu, jedoch drehte sich diese zur Seite weg und so versuchte er es erneut. Doch auch beim zweiten stich schaffte sie es sich wegzudrehen und schnell konnte sie offenbar auch wieder auf die Beine kommen. Er sah ihr zu wie sie erneut versuchte davon zu rennen. Dann rannte der Schattenläufer selbst los, machte einen kurzen sprung und glitt eleganz über den Boden ihr nach, dabei das Schwert mit einem Stoß nach vorne auf sie gerichtet. Schnell hatte er sie eingeholt und macht einen Seitenhieb und legte Sarah um.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Sarah Phylakterium am Fr 12 Jan 2018, 23:07

Sarah ging unsanft zu Boden, ihr ging langsam die Kraft aus und der Schattenwandler war ein unerbitterlicher Verfolger. Sie wehrte eine weitere Attacke ab und sprang erneut auf die Beine. Der Schattenwandler deckte sie darauf hin mit einer schnellen salve von Hieben ein und drängte die Rothaarige immer weiter zurück. Wenn ihr nicht bald etwas einfiel würde sie vermutlich ihr Leben lassen müssen. Sie drehte sich zur Seite weg und hackte eines ihrer Schwerter in den Oberschenkel des Feindes.
Der Schattenläufer blickte auf die Klinge und dann zu Sarah, er holte aus und schlug ihr mit voller Kraft ins Gesicht was dafür sorgte dass sie benommen ein paar Schritte nach hinten taumelte. Schwerfällig lief er ihr nach und schlug immer und immer wieder auf sie ein. Mit nur noch einem Schwert bewaffnet, wehrte sie nur noch müde die Schläge ab und mit dem letzte Hieb verlor sie auch ihr letztes Schwert. Das nächste was sie spürte war ein stechender Schmerz in der Brust, ein Schmerz der nicht von dieser Welt war.

Langsam blickte Sarah nach unten, das schwarze Schwert steckte in ihrer Brust und ragte aus ihrem Rücken wieder raus. Langsam aber stetig fing an das Blut daran entlang zu fließen und tropfte auf den Boden. Mit einem Ruck rammte der Schattenläufer ihr das Schwert auch noch bis zum Anschlag rein. Dann spürte die Rothaarige wie sie den Boden unter ihren Füßen verlor, aufgespießt reckte der Schattenläufer sie in die Höhe und mit einem Seitenschwung glitt sie von der Scheide und wurde weit weggeschleudert wo sie regungslos liegen blieb. Sie hatte keine Kraft mehr, sie konnte sich nicht bewegen und fühlte sich müde. Sie schloss langsam die Augen. Hatte sie Angst vor dem Tod? Sie wusste es nicht. Warum wusste sie es nicht? Wie würde es sich anfühlen wenn sie eine Seele gehabt hätte? Wollte sie ihre Seele wieder haben? Vermutlich ja, doch diese Möglichkeit war ihr soeben für immer genommen worden.

Mit letzter Kraft murmelte sie: "Araja es tut mir leid......" Dann sackte ihr Kopf zur Seite weg und der Boden unter ihr sog sich mit ihrem Blut voll.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Der Erzähler am Sa 13 Jan 2018, 15:33

Die neue Kommandantin der Arischpack Armeen war vom Drachen in die tiefe gestürtzt worden und auch die unverhoffte Unterstützung von Cerberus vermag es nicht das Glück zu wenden. Wärend Sarah im Sterben lag und die Moral aus den Reihen der Armee entwich schien das Ende der Schlacht entschieden. Die Haupstadt war beinahe an den Frostdrachen und seine Diener verloren.

Bis plötzlich ein gewaltiges langes Hohrnblasen aus richtung der nahen Zittergipfel dröhnte....
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