Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Meister Hjalmar am Sa 13 Jan 2018, 15:51

Dem Hornblasen war ein gewaltiges Schlachtengebrüll gefolgt woraufhin die Kodan aus dem Pass stürmten. Die gewaltigen Bärenmenschen waren eine der ältesten und erbittersten Feinde Jormags und seiner Brut. Mit ihren gigantischen Hämmern, einzig und allen dafür geschaffen Eis zu zerschlagen wüteten sie durch die Reihen der Drachendiener.

Angeführt wurden die neuen Alliierten von Meister Hjalmar, dem Mann bei dem die Gruppe um Araja, Evander und Tom vor einem Jahr Schutz gefunden hatte nachdem sie vor der ersten Kaiserin fliehen mussten.
Der rot bebartete schlug sein Schwert in die Seite des ersten Drachendieners auf seinen weg richtung Stadtmitte:
"Ihr blöden Mistviecher! Sieht so aus als wären wir wohl gerade noch rechtzeitig gekommen, was?!"

Wärend Hjalmar und seine Brüder auf dem Boden durch die Frostbrut pflügten und somit das Blut des Drachens erneut zum Kochen brachte wurde es Zeit die zweite Linie der Kodanhilfe in die Schlacht zu führen.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am Sa 13 Jan 2018, 16:19

Nachdem der Drache sie fallen lies stürtzte Kathlyn mehrere Hundert Meter in die Tiefe wärend ihr Leben an ihr vorbeizog. Sie würde den Sturz niemals überleben und wusste das sie versagt hatte. Sie hatte so sehr gehofft etwas auszurichten und nun hatte sie das Gefühl alle enttäuscht zu haben.
Doch sie war noch nicht tot, etwas hatte sie aufgefangen. Ihre Hände hatten sich instinktiv in das weiße Federkleid ihres Retters eingegraben. Kate wurde von einem gigantischen Greifen aus der Luft gefangen und somit vor dem sicheren Tot bewahrt. Auf dem Rücken des edlen und stolzen Tieres ritt nun die völlig überaschte Magierjägerin. Wobei sie nicht wierklich die Kontrolle darüber hatte was ihr neuer Freund tat denn das Tier hatte seinen eigenen Kopf.

Als der majestätische Greif dann durch die Wolkendecke brach reite er sich wieder in die Kompanie seiner Artgenossen ein und die Arischpack staunte nicht schlecht als sie die anderen Greifen sah. Ein ganzes dutzend der Tiere, geführt von den Kodans die sie ritten hatte sich der Schlacht angeschlossen.

"Die Zügel! Nehmt die Zügel und vertraut ihm!", rief dann einer der Bärenmschen zu Kate hinüber die vor wenigen Augenblicken noch damit gerechnet hatte an den Spitzen eines Berges aufgespießt zu werden. Ihr Gesicht spiegelte dies genau wieder und ohne darüber wierklich nachzudenken was sie da gerade tat versuchte sie dem Rat des Kodans zu folgen.
Mit der wendigen Greifenstaffel in der Luft hatte der Drache ernsthafte konkurrenz bekommen.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Arischpack Regimenter am Sa 13 Jan 2018, 16:32

Als die Soldaten erkannten das ihre Anführerin nicht tot war und die Kodan sich dem Kampf angeschlossen hatten schöpften sie neuen Mut. Alle Parteien der Rebellion jubelten auf als die Greifenstaffel über sie hinwegflog und machten daraufhin ihre Waffen erneut schussbereit.

Die Soldaten der Regimenter und ihre Offiziere hatten neuen Kamfpeswillen erhalten und brüllten ihre Befhle nun wieder in die Luft. Die Männer hatten sich von den Dienern des Drachen auseiander treiben lassen und bildeten jetzt wieder eine Linie in der jede der Straßen.
Mit den großen Kodans an der Front und der geballten Feuerkraft der Musketen und Gewehre von Regimentern und Cerberus verschob sich erneut das Schlachtglück. Der Kampf war alles andere als gewonnen doch nun standen sich wieder zwei ebenwürdige Heere gegenüber.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am Sa 13 Jan 2018, 17:24

Die Greifenstaffel hatte ein Ziel: Den Drachen. Erst wenn er besiegt war gab es eine Chance auf den Sieg weshalb sie in geschlossener Formation auf die gigantische Flugechse zuflogen.
Der Frostatem und die Schläge des Drachens gingen ins leere weil die wendigen Greifen seinen angriffen immer wieder auswichen. Zugleich konnten die von den Kodan mitgebrachten Wurfspeere Joramund keine nennenswerten Schäden zufügen, eine Pattsituation enstand.

Ein wenig hilflos lag Kate noch immer auf den Rücken des Greifes der seine Kreise um den Drachen zog denn ihre Waffen waren beim sturz verloren gegangen. Kein Speer und keine Bombe die sie auf die Echse hätte werfen können, nicht einmal ihr Schwert hatte sie noch. Bis ihr der Obsidiandolch wieder einfiel: beim abtasten ihrers Körpers hatte sie die kleine Waffe wiedergefunden. Sie erinnerte sich daran welche wirkung das schwarze Glas auf ihren verdorbenen Bruder gehabt hatte und sah somit eine möglichkeit Jormund zu bekämpfen.
Der Dolch war jedoch viel zu klein um ihn zu werfen, vermutlich würde er an einer der Schuppen abprallen oder Kathyln würde einfach daneben werfen. So sehr wie der Greif hin und her flog war das vermutlich sogar das wahrscheinlichste. Sie hatte keine andere Wahl als auf dem Rücken des Drachen zu landen.
Sie packte also die Zügel des Greifen und wollte das Tier dazu bewegen sich in die richtige Richtung zu bewegen. Den Greif hingegen schien das nicht sonderlich zu interessieren, er ignorierte die Befehle und flog weiter seinen eigenen Kurs.
Als Kate bemerkte das ihre Zügelführung keinerlei erfolg hatte fing sie an zu verzweifelt mit dem Tier zu sprechen:

"Wir müssen zum Drachen! Du musst mich hinbringen - BITTE! JETZT!"

Ob es nun Kathlyns Worte waren die den Greifen schlussendlich davon überzeugten sie über dem Drachen abzuwerfen oder ob es sein eigener Plan war ist schwer zu sagen.
Ein wenig holprig landete die Magierjägerin dann auf dem Rücken des Drachens. Sie war so viel kleiner als Joramund das dieser vermutlich nicht einmal bemerkte das sie auf ihm gelandet war.
Wärend die gigantische Flugechse weiter damit beschäftigt war die Greifen zu jagen hatte Kathlyn Zeit nach einer Stelle für ihren Angriff zu suchen. Sich auf der beschupten Haut des Drachen zu halten war nicht einfach. Immer wieder rutsche sie zurück oder noch schlimmer, seitwerts weg und wäre beinahe wieder heruntergefallen. Zu ihrem Glück wirkten ihre vor der Schlacht genommen Tränke noch die sie reaktionschneller und stärker machten. Ohne diesen Vorteil wäre wohl jeder andere normale Mensch sofort in die Tiefe gestürtzt.
Als Kathlyn in der Mitte angekommen war sah sie endlich eine Schwachstelle. Direkt hinter dem Kopf des Drachen waren einige Schuppen abgesprungen, offensichtlich ein resultat des Beschusses den Jormanund zuvor ausgesetzt war.
Sie kämpfte sich mühevoll bis zur besagten Stelle durch um ihren finalen Streich anzusetzen. Zum ersten mal in ihrem Leben fand sie zu den Göttern, denn als sie den Dolch in die Hand nahm fing sie an die Sechs anzubeten. Wenn dieser Stoß nicht helfen würde wäre alle Hoffnung verloren.
Sie packte die Obsidianklinge fest mit beiden Händen, riss sie nach oben über ihren Kopf und rammte den Dolch dann mit aller ihr zur verfügung stehenden Kraft in die nackte Haut des Drachen. Der bestiallische Schrei den Jormanund dann von sich gab klang so als hätte man ihm das Drachenglas direkt ins Herz gestochen. Der Drache begann in der Luft zu taumeln und die Kontrolle zu verlieren wärend seine Macht schwand und das Leben in seinen Augen erlosch.
Die Greifen hatten abstand genommen um sich nicht selbst zu gefährden und somit war Kate dazu verdammt mit dem Drachen gemeinsam abzustürzen.

Joramund krachte unter gewaltigen Lärm und mit seinem ganzen Gewicht auf den Hauptplatz in der Mitte der Stadt. Dabei begrub er die Statue der ersten Kaiserin die dort stand unter sich und setzte eine Staubwolke frei welche den gesamten Platz umhüllte.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Der Erzähler am So 14 Jan 2018, 12:49

Als die Kraft des Drachen erlosch und er in die Stadt stürzte zerviel seine Eisbrut zu Staub. Die Soldaten und Rebellen die bis eben noch um ihr Überleben kämpften standen nun vor kleinen Schneehäufchen die kaum höhrer waren als ihre Knie.
Auf selbige fielen viele der Männer als klar war: Die Schlacht war gewonnen! Diejenigen die nicht den Göttern dankten begannen zu schreien vor Glück und erhoben ihre Waffen demonstrativ in die Luft um ihren Sieg zu zelebrieren.
Auch die Greifen sangen ihr Lied in den Himmel wärend die Kodan ihre Hammerstiele immer wieder rytmisch auf den Boden klopften. Als die Bevölkerung der Haupstadt realisierte das sie befreit wurde verliesen sie ihre Häuser und jubelten mit ihren Rettern.

Und nun eilten alle zum Hauptplatz, denn alle wollten ihn sehen: Den Toten Drachen und seine Bezwingerin.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am So 14 Jan 2018, 13:33

Langsam legte sich der Staub um die Absturzstelle und die Bevölkerung trat vorsichtig heran. In dem Krater den das Biest gerissen hatte lag jedoch kein Drache.
Kathlyn hatte ihre Augen geschlossen wärend Joramund vom Himmel gestürzt war in dem Wissen vermutlich doch noch zu sterben, dieses mal jedoch mit einem Sinn. Doch wieder wurde sie offensichtlich von einem Schutzengel beschützt und erlitt ledeglich einige Rippenbrüche, Prellungen und allerlei Schürfwunden.
Als sie ihre Augen dann langsam wieder öffnete blickte sie erschrocken nach unten denn sie lag nicht länger auf einem Drachen: Sie beugte über Lilith, den Obsidiandolch in ihrem Rücken. Hatte sich die Frau in welche sich die Magierjägerin vor so langer Zeit einst verliebt hatte tatsächlich in ein solches Monster verwandelt?
Kathlyn wollte nicht weiter darüber nachdenken und erhob sich unter stöhnen von der Frostbringern. Erst jetzt vielen ihr die Massen an Menschen, Charr, Asuras und all' der anderen auf die sich um sie gebildet hatten. Fast sie gesamte Stadtbevölkerung sowie ein großteil der verbleibenden Truppen hatte sich am Platz einfgefunden und starrte gebannt auf die angeschlagene Arischpack.

Ein magischer Moment entstand als Stille über die Absturzstelle zog und den vergangegen Lärm und Schmerz der Schlacht hinfortwehte. Wie bei ein warmen Sonnenstrahl nach einem schweren Gewitter atmeten sie auf und begriffen das sie überlebt hatten. Die Ruhe hielt an bis einer der Regimentssoldaten Kathlyn's Namen rief:

"Kate!"

Der ruf war hoffnungsvoll fast schon anbetend und immer mehr der Soldaten stimmten in den Chor ein bis schließlich fast die gesamten Massen ihren Namen ausriefen, ihre Hände dabei in die Höhe streckend:

"Kate. - Kate! - KATE!"

Als die Jägerin dann zu Boden sah verstand sie welche Forderung Löwenstein gerade an sie gestellt hatte. Die Krone war vom Kopf der Frostkaiserin gefallen und war nun Besitzerlos. Ein gesamtes Kaiserreich lag ihr zu Füßen und sie musste es sich nur nehmen. Lansgam und voller Demut ging sie in die Knie um das Stück Metal aufzuheben.
Wärend sie die Kaiserkrone zu ihrem Kopf führte zitterten ein wenig ihre Hände, jedoch nicht weil sie Angst hatte sondern weil sie sich dessen bewusstwar was gerade geschah.
Gekniet als einfache Frau erhob sie sich als vierte Kaiserin des Reiches unter dem jubel ihres nun wieder geeinten Volkes.

Die neue Kaiserin wollte sich jedoch nicht zu viel Zeit nehmen in ihrem Ruhm zu baden denn nun war es endlich soweit dem Grund ihres hierseins nachzugehen: Beth. Störrisch und ein wenig Trotzig humpelte sie entschlossen in Richtung des Palastes. Die Leute bildeten eine Gasse für sie wärend sie ihr weiter zujubelten und sogar teilweise auf die Knie vielen, doch Kathlyn hatte nur eines im Sinn: Ihre Freundin wieder zu sehen.
Letho und Jacob hatten Beth bereits aus dem Kerker befreit und die drei gingen der frischen Kaiserin entgegen. Auf der langen majestätisch Brücke zum Kaiserpalast trafen sie dann aufeinander. Beiden Frauen kamen die Tränen als sie sich auf der mitte der Brücke in die Arme vielen.


Zuletzt von Kathlyn Cousland am So 14 Jan 2018, 14:25 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Evander am So 14 Jan 2018, 14:11

Evander kam mit seinen beiden Begleitern auf den Hauptplatz und er konnte aus den Augenwinkeln sehen, wie der Blonde seinem dunkelhaarigen Bruder in die Seite stieß und auf den Einschlagkrater hinwies. Ihm schlug das Herz bis zum Hals vor Angst, mit schnellen Schritten eilte er zum Aufschlagspunkt.

Was er sah, zerriss ihm das Herz. Der alt bekannte Schmerz des Verlustes kam in ihm Hoch, jener den er bei dem Tod seiner Frau und seiner Tochter verspührte. So schnell er konnte eilte er zu Lilith, drehte sie herum. Er stützte sie mit dem Linken Arm und ihr Kopf hing leblos nach hinten. Mit der anderen Hand nahm er ihre linke Hand. "Lilith.", krächzte der Schwarzhaarige, er brachte kaum ein Wort heraus. Schließlich hob die Frostbringerin langsam den Kopf und sah ihn an. Ihr lächeln war schwach und kraftlos. "Bruderherz. B....bist du das?", hörte er sie kraftlos hauchen. Vorsichtig streichelte er der Frostbringerin sanft über die Wange. "Schhhhh ich bin da. Ich bin ja da.", flüsterte er und drückte seine Lippen an ihr Haar. Er konnte es nicht mehr zurückhalten, das schluchzen war leise und die Tränen liefen an seinen Wangen entlang. "W...Weine nicht um mich...", murmelte Lilith und sah ihrem Bruder in die Augen. Sie verzog vor schmerzen das Gesicht. "Versprich....mir.....Kate zu.....verzeihen....." Sie hustete blut und ächzte. "Und vorallem verzeih dir selbst.... ich werd immer bei dir sein....Evan....." dann sackte ihr Kopf weg und die wenige Lebenskraft in ihr war erloschen.
Verzweifelt drückte er sie an sich und schrie seinen Kummer aus sich heraus. Er war wütend und verzweifelt, fühlte sich alleine gelassen und verraten. Wiedereinmal konnter nicht die Person beschützen die ihm so lieb und Teuer war. Während er seinem Kummer freien lauf ließ, fing an Lilith sich in sanften Schnee aufzulösen und würde vom Wind davongetragen.

Dann stand Evander auf, blickte den überresten von Lilith nach die vom Winde davon getragen wurden und er ballte seine Hände zu fäusten. "Ich werde.....kate töten.... ich werde ihr solche Schmerzen zufügen wie sie es mir angetan hat."
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Durin und Dorin am So 14 Jan 2018, 14:18

Niedergeschlagen schauten die beiden, Evander zu wie er Abschied von Lilith nahm. Sie wagten nicht einmal einen Kommentar zu dieser Situation abzugeben und beschlossen daher stillschweigend dazustehen.

Als Evander schließlich wieder auf den Beinen stand hörten sie wie Evander sich schwor Kate zu töten um Rache zu nehmen. "Hey Evander... Ich halte das für keine besonders gute Idee.", erwiederte Durin und lachte dabei etwas nervös auf. "Genau du bist verletzt und trauerst um deine Schwester....", fing Dorin an. "....und das ist auch dein gutes Recht.", beendete Durin den Satz seines Bruder. "Aber Kate wird jetzt Kaiserin und ich denke nicht, dass du vorhast dein Leben auf dem Schafot zu beenden oder?", gab der Blonde zu bedenken.

Evander lief entschlossen in die Richtung, in die Kate gerade verschwunden war. "Hey jetzt warte doch mal.", rief Durin und hielt Evander am linken Arm fest. "Überstürzen wir doch nichts.", nickte Dorin. Evander wollte sich los reißen doch die beiden ließen ihn nicht los. Sie wollten ihn nicht in irgendeine Dummheit reinrennen lassen die ihn vermutlich noch das Leben kosten würde. "Komm wir bringen dich erst einmal weg von hier, du musst erst zu klarem Verstand kommen.", seufzte der dunkelhaarige und gemeinsam zerrten Sie Evander unter großen Anstrengungen vom Hauptplatz weg. Sie machten sich große Sorgen um seine geistige Gesundheit, wie würde es wohl mit ihm weitergehen? Würde er trotzallem versuchen Kate zu töten?
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Arischpack Regimenter am So 14 Jan 2018, 14:45

Auch wenn einige der Männer damit beschäftigt waren ihren neuen Kaiserin zu huldigen hatten die meisten nicht vergessen was sie waren: Nämlich Soldaten. Die Gruppe die sich am Stadttor eingegraben hatte um im Falle einer Niederlage den Rückzug zu decken war damit beschäftigt ihre Toten von der Straße zu schleppen und das Gelände zu sichern.
Ein paar der dort stationierten Männner waren dabei als Evander Kathlyn am Palast zu beginn der Schlacht aufhalten wollten und erkannten den Schwarzhaarigen sofort als er von seinen beiden Freunden angeschleppt wurde.
Ohne zu zögern richteten die Soldaten ihre schussbereiten Waffen auf ihren Feind und rissen Duron und Dorin von ihm weg.
Am liebsten hätten sie den Verräter an Ort und Stelle gelyncht aber die Befehlstruktur der Regimenter zwang sie dazu Gefangene zum Kommandanten zu bringen. Ziemlich unsanft peitschen sie also ihre Kriegsbeute zur Kaiserin die über sein Schicksal entscheiden sollte.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Kathlyn Cousland am So 14 Jan 2018, 14:57

Kathlyn konnte ihr Glück einfach nicht fassen: Beth, sie selbst und alle anderen reinrassigen Pack's hatten die Schlacht überlebt. Auch wenn sie durch ihren Kampf mit Joramund deutlich angeschlagen war wich das lächeln und die Freude nicht aus ihrem Gesicht.
Im Palast angekommen der bereits anfing wieder aufzutauen kam die junge Kaiserin jedoch noch nicht zur Ruhe. Ihre Soldaten schleiften Evander äußerst unsanft vor sie und erwarteten offensichtlich eine Entscheidung:

"Wir haben ihn erwischt als er Fliehen wollte, Herrin!"

Die Magierjägerin sah den Zorn und den Hass der ihr bei Evander entgegen schlug und sie konnte ihren Freund nur all' zu gut verstehen. Aber könnte sie ihn auch einfach so überzeugen? Konnte sie ihm klar machen das es keinen anderen Weg gab als diesen?
Kathlyn war Müde und angeschlagen, genauso wie Evander. Erschöpft blickte sie dann in seine Richtung:

"Bringt ihn in eine der Zellen, versorgt seine Wunden und gebt ihm etwas zu essen. Heute sind genug Leute gestorben. Wir werden sprechen wenn wir uns alle wieder etwas ...beruhigt haben."

Kate hoffte dadurch sich Zeit zu erkaufen und Evander die Chance sich wieder zu besinnen. Vielleicht würde er verstehen das die Kaiserin nur sein bestes wollte, der alten Freundschaft zuliebe.
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Re: Phylakterium II: Kapitel 7, Nebel des Krieges

Beitrag von Der Erzähler am So 14 Jan 2018, 15:39

In den darauf folgenden Tagen verbeitete sich die Kunde über den Tot des Drachen und die neue Kaiserin im gesamten Land wie ein Lauffeuer. Jede Zeitung schrieb über die unglaublichen Heldentaten der Drachentöterin, ihrer Armee und der Schlacht in Löwenstein. Die Arischpack und ihre Regimenter sollten Niederlassungen und Akademien im gesamtem Reich erhalten und der zustrom an neuen Rekruten schien nicht abzureisen.
Wärend Kathlyn ihre Freunde Letho, Auckes und Jacob in die anderen Haupstädte schickte um dort beim Aufbau der neuen Regimenter die Fürhung zu übernehmen ernannte sie Beth zu ihrer Rechten Hand. Den Kaiserrat löste sie auf denn in ihren Augen hatte er es überhaupt erst dazu kommen lassen das Joramund den Palast unterwandern konnte. Ob sie damit recht hatte sei einmal dahin gestellt aber aufgrund ihrer wahnsinnigen Beliebtheit schien es niemanden zu interessieren das sie das Kaiserreich in eine Monarchie verwandelte.
Zu ihren neuen Beratern ernannte sie Hjalmar und Saren, ihre Alliierten bei der Schlacht. Das ungleiche Bündniss der drei Parteien wollte ein anderes Kaiserreich aufbauen und es sollte in der Zukunft die Chance bekommen dies zu versuchen.

Wohlmöglich stand Tyria ein goldenes Zeitalter des Friedens bevor..... vielleicht aber auch nicht.
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