Das Ritterturnier von Toussaint

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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Sir Joshua am Mi 13 Jun 2018, 18:46

Der zweite Turniertag hatte gestartet und sowohl Wetter als auch Stimmung waren wiedereinmal perfekt. Unter dem erneuten Jubel des Publikums warn die drei verbleibenden Streiter in die längliche Arena einmarschiert, um sich der vorletzten Prüfung des Wettkampfes zu stellen, dem Bogenschießen.
Seinem Charakter nach hatte sich Sir Joshua natürlich wieder nach vorne gedrängelt, um als Erstes zu schießen. Mit einem selbstgefälligem Gang war er zur Linie marschiert und hatte Bogen und Köcher von seinem verängstigtem Knappen entgegengenommen, denn er wusste er würde Siegen. Wenn der Marktgraf Wort halte, würde er sich um seine Kontrahenten kümmern, vermutlich mit gezinkten Pfeilen oder so. Leider würde so oder so einer der beiden anderen mit dem Schwarzen Ritter in den Ring steigen aber der Bastard hoffte ein wenig das es Alexandras war - Weiße Ritter die Kätzchen von Bäumen retten waren dem Hünen zuwider.

Um die Spannung zu steigern, schossen die Ritter nacheinander, auch damit keiner der Pfeile im Trubel unterging und passend vom Publikum gewürdigt werden konnte. Natürlich immer noch mit geschlossenen Visier und voller Montur war Joshua aufmarschiert und hatte somit seine Probleme mit der für ihn viel zu filigranen Waffe und dennoch schaffte er es mit seinen insgesamt 5 Pfeilen eine ordentliche Punktzahl zu erreichen: 27 von 35.
Für viel Begeisterung sorgte der schwarze Ritter damit nicht bei den Leuten, besonders da er bereits bei einigen etwas verrufen war. Diejenigen die jedoch auf seiner Seite standen brüllten dafür umso lauter - manchmal kommt es eben doch auf die Lautstärke an.

"Viel Glück, brecht euch nicht die Fingernägel - meine Damen. Te-he!"
, lästerte Joshua den beiden anderen Rittern zu als er sich wieder neben den beiden eingereiht hatte und seine Punkte auf einer hölzernen Tafel gut sichtbar für alle Notiert wurden.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Charles Norrington am Do 14 Jun 2018, 00:59

Charles war als nächster dran und betrat nun den Schießstand. Er stellte sich etwas breitbeiniger hin um das Gewicht gleichmäßig zu verlagern. Dann ließ er sich einen Bogen reichen und die 5 dazugehörigen Pfeile. Dem Kommentar des schwarzen Ritters schenkte er allerdings nicht zu viel Beachtung, er beschlosse einfach das beste zu geben.
Der Lordkanzler legte den ersten Pfeil an, spannte den Bogen leicht vor und nahm erstmal so Augenmaß. Dann während er den Bogen richtig zum Schuss anhob zog er ihn anständig durch und nahm zum schluss die exakte Schusshaltung an. Durch die Pfeilfeder am Pfeil entlang zeilte er auf die Zielscheibe und ließ schließlich los.

Der Pfeil machte jedoch einen leichten Bogen nach rechts und blieb außerhalb der Ringe stecken.

Etwas irritiert über das Ergebnis griff Charles zum nächsten Pfeil. Wieder legte er den Pfeil auf, spannte etwas vor und zog ihn schließlich wieder richtig durch. Abermals zielte er auf die Mitte der Scheibe und schoss.

Der Pfeil segelte mit unglaublicher Geschwindigkeit auf die Scheibe zu und blieb im äußersten Ring stecken.

Leicht fluchend griff der Lordkanzler abermals zum nächsten Pfeil und legte diesen auf. Doch die Ergebnisse beim dritten, vierten und fünften Pfeil waren alle nicht wirklich berauschend. Der dritte Pfeil schoss an der Scheibe vorbei, der dritte blieb ihm zweiten Kreis von außen stecken und der letzte Pfeil schaffte es nicht mal bis zur Scheibe.

Stark fluchend drückte er den Bogen dem Tunierarbeiter in die Hände und marschierte leicht Zähneknirschend vom Feld. So etwas war ihm noch nie passiert. Er war vielleicht nicht der beste Schütze, doch seine Pfeile hatten bisher immer die inneren Kreise getroffen.
Doch bevor er voreilige Schlüsse zog, ob es sich hierbei um Betrug handelte, beschloss er ersteinmal den anderen zu zusehen.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Luna Navarion am So 17 Jun 2018, 20:04

Luna griff Arajas Hand und hielt diese fest. "Das... das tut mir leid..." sagte sie erst in einem Bedrücktem Ton. Luna überlegte was sie ihrer Freundin jetzt am besten sagen könnte.
Die Tatsache, das Araja überlegte davon zu laufen beunruhigte sie etwas. Sie wollte ihre Freundin nicht verlieren.
Zumal es neben dem Ritter auch noch andere Gefahren gibt. Zum Beispiel Josmine. Und wenn sie nun allein herum laufen würde, könnte das ihr sicherer Tod sein.


"Araja? Würde es etwas bringen davon zu laufen? Würde dadurch der Schwarze Ritter verschwinden? Was ist, wenn er dir wieder begegnet? Und du zu diesem Zeitpunkt allein bist? Vergiss nicht... das auch noch andere da draußen herumlaufen. Bist du diesen Gefahren alleine gewachsen?" fragte sie schließlich mit einer Anspielung auf die Oberhexe. Sie machte eine kurze Pause und schaute daraufhin ihre Freundin entschlossen an.

"Weglaufen ist eine so schlechte Option... Wir sind doch alle ein tolles Team, oder? Und jetzt braucht Alexandras unsere, vor allem aber deine, Unterstützung bei diesem Turnier. Damit er dieses... Monster... besiegt und dafür sorgt, das er NIEMANDEN mehr etwas antun kann!" sagte die Canthanerin schließlich entschlossen und nahm daraufhin ihre Freundin in die Arme.

"Alexandras braucht dich - Ich brauche dich. Gemeinsam... sind wir stark! Denn in einer Gruppe kämpft keiner allein." fügte sie noch in einem sanften Ton hinzu.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Araja am So 17 Jun 2018, 21:48

Die Kombination aus Luna's Verständnis, ihrer Einfühlsamkeit sowie dem Aufzeigen von Araja's wirklich furchtbar schlechten Plans, nämlich davonzulaufen, schien Wirkung bei dem Rotschopf zu zeigen. Ihre Freundin hatte recht, jetzt wegzulaufen würde wohl nichts bessern, das hatte bereits auch Alexandras einmal zu Araja gesagt.
Normalerweise war die Knappin jemand, die ihr Handeln stets durchdachte, aber wann immer sie diese unfassbare Angst übermannte schien es fast so, als würde ihr sonst so helles Köpfchen Urlaub machen. Zum Glück hatte aber Luna dieses mal für Araja mitgedacht. Zwar schien Luna den Rotschopf überzeugt zu haben, aber 'diese Angst' war immer noch da.

"Du hast ja recht.... aber... was ist wenn ich nicht kann? Wenn ich das nicht schaffe? Als Alexandras mich zu seiner Knappin machte sagte er, er wolle kein kleines Mädchen an seiner Seite, sondern eine starke Frau.
Und jetzt habe ich das Gefühl das ich dem nicht....Gerecht werde, oder so! Weißt du wie furchtbar das ist - vor allem nachdem was ich Gestern zu ihm gesagt habe?!"


Kurz hielt Araja nun inne, nahm ihre Hände welche Luna so liebevoll gehalten hatte zurück in ihren eigenen Schoß und lies entkräftet die Schulter hängen: "...ich schaff's einfach nicht."
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Luna Navarion am So 17 Jun 2018, 23:17

"Für deine Worte im Moment, kannst du doch nichts. Daran ist jemand anderes Schuld..." Luna versuchte den Namen der Hexe nicht auszusprechen, da sie sich sicher war, man würde sie beobachten "... und das weiß Alexandras auch. Er ist ja nicht auf den Kopf gefallen, Araja." beendete sie ihren Satz.

"Und ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Dieses Gefühl man ist nicht gut genug und wird nie schaffen, was man versucht..." fing sie an zu erzählen.
"Damals, als wir anfingen meine Kräfte zu Trainieren... du weißt gar nicht wie oft ich gesagt habe, ich höre auf. Ich lass es bleiben. Ich will das gar nicht. Das war eine schreckliche Zeit." sagte sie und seufzte.

"Mein Vater bestand aber darauf, das ich weiter mache. Er unterstützte mich. Er half mir und ich war nicht allein. Es war ein langer weg. Es ging nicht alles von heute auf gleich. Bis ich das erste mal einen Heilzauber zauberte, dauerte es EWIG.
Doch weil man an mich glaubte, weil man mich nicht allein hat stehen lassen und mir geholfen hatte habe ich schließlich nicht aufgegeben."
sie atmete durch und ließ die Worte kurz sacken.
Sie blickte ihre Freundin warmherzig an und hatte kleinere Tränen in den Augen. Der Gedanke an ihren Vater sorgte in ihr für etwas Heimweh. Allerdings taten ihr diese Gedanken auch gut. Es war schön, mal über ihn zu sprechen. Irgendwie... erhohlend. Nach der kurzen Pause wischte sie sich die paar Tränen weg und fuhr fort.

"Am Anfang hat man immer das Gefühl der Sache, was immer es ist, nicht gewachsen zu sein. Doch dafür übt man. Dafür übst du. Es wäre doch schon mal ein Anfang, wenn du ab jetzt jeden Morgen mit Alexandras Trainierst.
Wenn du ihm zeigst, das es dir wichtig ist.
Denn das ist es dir ja. Sonst würdest du dir nicht so schreckliche Gedanken darüber machen.
Weißt du? Ich glaube daran, das du es schaffst. Und ich werde dir dabei helfen. Denn du bist mutiger, klüger und stärker als du denkst.
Und du bist dabei nicht allein.
Du hast Alexandras und mich an deiner Seite und wir unterstützen dich dabei so gut wir können. Doch das musst du auch zulassen."
Luna lächelte ihre Freundin nun an.
"Wir sind für dich da. Genauso wie du auch für uns da bist." ergänzte sie zuletzt und beobachtete den Rotschopf.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Araja am Mo 18 Jun 2018, 01:34

Araja hatte der Canthanierin aufmerksam zugehört und erkannte, wie nahe auch ihr dieses Gespräch ging. Zu hören Luna hatte in der Vergangenheit auch ihre Probleme gehabt schien dem Rotschopf aber irgendwie ein wenig Trost zu spenden. Denn in den vergangenen Tagen hatte die Knappin gelernt zu ihrer neuen Freundin aufzusehen, in etwa wie zu einer großen Schwester - oder vielleicht sogar zu einer Art Heldin? Schließlich konnte sie Zaubern, war selbstbewusst und hatte aus der Sicht von Araja bereits die halbe Welt bereist.
Ein ganz vorsichtiges lächeln huschte dem Rotschopf also über das Gesicht als ihr klar wurde das Luna Araja tatsächlich verstehen konnte und der Beistand der Heilerin keine Plattitüde war.
"Ehrlich...?", murmelte die Jugendliche dann hoffnungsvoll zu ihrer besten Freundin und bekam von dieser ein Kopfnicken als Antwort.

Für einen Moment wurde es dann Still, doch an dem sich erhellendem Gesichtsausdruck der Knappin konnte man wohl erkennen das Luna's Versuch die Jugendliche aufzumuntern Erfolg hatte. Wenn Araja es jetzt schon nicht wegen sich selbst tat, dann für Alexandras und Luna - das war sie ihnen Schuldig.
Ein klein wenig unverhofft stand der Rotschopf dann auf und schien bereit. Na ja, zumindest so halbwegs. Ihr Blick war noch immer etwas von der Furcht gezeichnet aber sie wollte sich der Sache nun stellen - gemeinsam mit Luna, weshalb Araja nun wieder ihre Hand nahm und die beiden Frauen zum Turnier gingen. Vielleicht würden sie noch rechtzeitig kommen bevor das Bogenschießen zu Ende war.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Sir Alexandras am Mi 20 Jun 2018, 11:19

Als Alexandras den Lord Kommandant beobachtete wurde ihm bereits klar das es sich wieder einmal um einen Betrug durch den schwarzen Ritter handeln musste. Die Art wie die Pfeile ihr Ziel gnadenlos verfehlten war keinesfalls an den Künsten von Norrington gelegen. Sicher würde es ihm nun ähnlich gehen und lediglich der grinsende Ritter in schwarzer Rüstung würde seine Ziele treffen. Ein abgekartetes Spiel - doch einer der beiden würde im Zweikampf gegen ihn antreten und dann war die Zeit für Schummeleien endgültig vorbei. Ein innerer Zorn machte sich im sonst so entspannten Ritter breit - genau diese Tatsachen waren der Grund für eine Entehrung seinerseits. Weder Fürst noch Arenameister mischten ich allerdings ein, lediglich Buhrufe waren aus der Menge zu hören als auch die Pfeile von Alexandras ihr Ziel fast immer verfehlten. Ein einziges Mal hatte er einen inneren Ring getroffen, aber dennoch nicht das Ziel um sich wirklich beweisen zu können. Die Pfeile waren tatsächlich manipuliert, keine Zweifel blieben offen. Alexandras sah' hinüber zum schwarzen Ritter, legte eine ernste Mine auf und trat nun zurück um seine Schüsse zu beobachten.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Araja am Mi 20 Jun 2018, 21:27

Gerade als Araja und Luna zum Turnierplatz kamen war das Bogenschießen zu ende. An der Seite der Arena stehend beobachtete der Rotschopf also, wie die Punkte ihres Ritters auf die große Tafel geschrieben wurden und musste feststellen das der schwarze Ritter gewonnen hatte. Zu allem Überdruss war auch noch Alexandras sein Gegner im Duell, den er war der zweitplatzierte. Genau das vor dem Araja an meisten Angst hatte schien Realität zu werden.
Ein wenig versteinert blieb sie also stehen und starrte nur in die Richtung ihres Ritters. Den Gesichtsausdruck, den sie Alexandras dabei schenkte, war eine Mischung aus entschuldigenden Blicken wegen dem was sie am Vorabend gesagt hatte und einer ordentlich Portion Angst. Aber trotzdem schaffte es die Jugendliche dabei irgendwie liebevoll auszusehen, so als würde sie sich große Sorgen um den Ritter machen.

Wie es nun weitergehen würde wusste die junge Frau nicht aber vermutlich würden Fürst oder Arenameister sogleich das blutige Finale dieses Wettkampfes einleiten. Eines auf das Araja gut und gerne verzichten konnte. Aber vielleicht würde sich noch einmal die Chance ergeben mit Alexandras zu sprechen - vielleicht ein letztes mal.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Foltest am Mi 04 Jul 2018, 20:19

Alexandras und Joshua kämpften sich durch die Vorrunden in das Finale des großen Ritterturniers von Toussaint. Nur noch wenige Augenblicke und der Früst höchst persönlich würde das spektakuläre Finale - der heiß ersehnte Zweikampf - einleiten und es würde sich entscheiden zwischen einem der ehrenhaftesten Ritter von ganz Tyria und einem gesetzlosen, verstoßenen schwarzen Ritter. Mittlerweile dürfte sich deutlich herumgesprochen haben das der nur als schwarzer Ritter bekannte Mann nicht der war, für den er sich ausgab. Doch nun war das Turnier an einem Punkt angelangt wo jegliche Disqualifikation als Schwäche gelten würde. Die Musikband pausierte kurz als der Fürst sich von seinem Sitzplatz erhob, Kaiserin und Königin kurz zulächelte und zu sprechen begann:

"Sehr verehrte Teilnehmer, Besucher, Königin und Kaiserin - ich präsentiere Euch nun das große Finale unseres Turniers. Der Sieger wird nicht nur Ruhm und Ehre ernten, sondern auch die gegenüber platzierte Trophäe in Form zweier goldener, ineinander einschlagenden Hände sein Eigentum nennen dürfen! Kämpfet fair und tapfer, meine Ritter! Möge das große Finale also....beginnen!!"
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Araja am Mi 04 Jul 2018, 21:39

Die Zeit für ein Gespräch zwischen Alexandras und Araja schien es nicht zu geben, doch hatte der Ritter seine Knappin und deren Freundin an der Seite der Tribüne erspäht. Der aufmunternde Blick und das entschiedene Kopfnicken von Alexandras zum Rotschopf machte klar, das er entschlossen war es hier zu beenden. Selbst jetzt versuchte der Ritter dem Mädchen beizustehen.
Als klar wurde das der Kampf sogleich beginnen würde und Araja immer nervöser wurde, nahm Luna ihre Freundin an die Hand und die beiden Frauen setzten sich auf eine der leeren Plätze der hölzernen Tribüne. Von dort aus hatten sie einen perfekten Überblick auf die Arena und konnten den Kampf der beiden Männer gut verfolgen.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Sir Joshua am Mi 04 Jul 2018, 22:13

Endlich war es soweit, das Finale des Ritterturniers und der Zweikampf der beiden Ritter. Schwarz gegen Weiß - Gut gegen Böse. Nur in Toissaint konnte es tatsächlich zu so einem klischeehaften Finale kommen. Aber genau deshalb liebten die Leute es und das gesamte Publikum geriet in laute Ekstase als der Fürst die letzte Disziplin eröffnete.
Erneut setzten die Musiker ein und untermalten den Einmarsch der beiden Kontrahenten in die Arena. Der Staub des Platzes wirbelte vorsichtig auf unter den gepanzerten Füßen der Ritter, als diese Schritt für Schritt aufeinander zugingen und die Spannung an diesem Ort für jedermann spürbar wurde.
Bei den Duellen der Ritter war es üblich, dass die beiden Gegner sich zuvor in der Mitte trafen und einmal ihre Klingen kreuzten, um die Bereitschaft zum Kampf zu symbolisieren. Und so war es auch dieses mal - Auge in Auge standen sich die beiden Männer gegenüber und somit das letzte mal die Chance für ein kleines Gespräch. Eine Chance die sich Joshua kaum entgehen lassen konnte. Spöttisch wie immer richtete er also das Wort an Alexandras als die Waffen der beiden Männer sich zum Gruß berührten:

"Wieso seid ihr so verbissen, Mäntelchen? Ist die Kleine tatsächlich so gut im Bett, das ihr euch für sie zum Krüppel schlagen lassen wollt?"
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Sir Alexandras am So 15 Jul 2018, 11:57



Der große Tag des Finales war also gekommen. Die Menge schien zu toben, sich zu freuen auf den finalen Kampf der schon oft mit dem Tod geendet hatte. Es schien schicksalhaft das ausgerechnet Alexandras und der schwarze Ritter sich nun gegenüberstanden, um das Ganze zu Ende zu bringen. Eine schicksalhafte Verknüpfung zu Araja, die der weiße Ritter durch seinen Helm nun auch im Publikum erkennen konnte. Trotz ihrer Verachtung zu diesem Kampf ließ sie es sich also doch nicht nehmen hier zu erscheinen. Die Provokationen des schwarzen Ritters hallten durch die Arena und wollten den weißen Ritter wohl gefügig machen. Alexandras lächelte, unerkennbar durch den Helm aber in seiner Stimme die nun laut und deutlich wurde war es herauszuhören.

"Heute werde ich nicht zum Krüppel geschlagen.", erwiderte er nun und drehte sich seitlich zum Publikum, erhob sein glänzendes Schwert und Schild und sprach: "Auch ich weiß nun endlich wer....oder was Ihr wirklich seid....Sir Joshua!"

Alexandras pausierte kurz, sah' hinüber zum schwarzen Ritter nachdem er etwas Abstand gewonnen hatte. Seiner Vermutung nach würde er zuschlagen bei der ersten unfairen Gelegenheit.

"Ihr seid ein geächteter, verbannter Ritter der den Tugenden abgeschworen hat! Durch Mord, Plünderei, Lug und Betrug steht Ihr mir nun gegenüber um Euer Götterurteil entgegen zu nehmen! Und das ist Euer letzter Tag! Ich werde Euch heute töten, Joshua! Für den weißen Mantel, für meine Ehre, für meine Königin! En garde!"

Alexandras erhob nun seine Waffe - die beiden Ritter umkreisten sich. Keine weiteren spöttischen Reaktionen seines Gegenübers, vermutlich konzentrierte auch er sich jetzt. Sicher war das auch er ihn niemals verschonen würde. Das nur einer der beiden diese Arena lebend verlassen würde war in diesem Moment wohl jedem im Publikum klar geworden. Plötzlich ließ Joshua einen lauten Schrei los und preschte zum ersten Angriff vor. Genau in diesem Moment umgab Alexandras ein kleines Gefühl der Angst. Solchen Menschen war wohl alles zuzutrauen. Wut, Zorn und Gleichgültigkeit waren gefährliche Eigenschaften in einem solchen Kampf. Ehre und Disziplin würden hier wohl nicht viel ausrichten können. Die Waffen streiften nun aneinander, der erste heftige Angriff des schwarzen Ritters konnte gerade so abgeblockt werden und Alexandras versuchte seinen Schild aufrecht zu erhalten um einen Angriff durch den Fuß abzuwehren - leider fehlerhaft, denn der schwarze Ritter entdeckte eine offene Stelle und trat ihn ein Stück zurück, so dass er ins taumeln geriet. Sofort setzte er zu einem neuen schwungvollen Angriff an und verfehlte ihn nur Knapp. Alexandras' setzte zu einem Konterschlag ein, den der schwarze Ritter ebenfalls abblockte. Das Spiel ging eine ganze Weile so weiter - ein Schlagabtausch nach dem anderen - die beiden Kämpfer schienen wirklich auf dem selben Level zu spielen, was das ganze nur umso gefährlicher machte. Alexandras versuchte immer wieder ein Stück nach hinten auszuweichen um etwas Abstand zu gewinnen - einmal gelang es ihm, so dass auch er nun zu einem größeren Schlag ausholen konnte - mit Erfolg! Alexandras schaffte es mit diesem Schlag seinen Kontrahenten kurzzeitig zu entwaffnen. Das Schwert des Gegenübers flog einige Schritte von den beiden weg. Einen kurzen Moment lang sahen die beiden in Richtung des Schwertes und diesen Moment der Unachtsamkeit nutzte Joshua sofort wieder aus: Mit beiden Händen sein Schild haltend schlug dieser nun mit jenem Schild auf den weißen Ritter ein. Es sah' wie ein Wutanfall aus und Alexandras musste sich mit seinem Schild verteidigen, bis dieses aus seiner Hand glitt und er sich mit einer Ausweichrolle auf die linke Arenaseite retten konnte. Nun warf der schwarze Ritter diesem das eigene Schild hinterher um sich ein paar Sekunden Zeit zu verschaffen sein Schwert zurück zu holen. Alexandras versuchte ihn einzuholen, kam allerdings nicht schnell genug hinterher so das sich nun wieder die Klingen kreuzten. Ohne Schild ging es diesmal viel schneller. Das klimpern der Schwerter hallte durch die Arena, die Menge war geteilt: Die einen tobten, die anderen bibberten - wieder andere hielten sich die Augen zu, denn nun war der Kampf in einer Phase in der es kein Zurück und vor allem keinen richtigen Schutz mehr gab. Die beiden Ritter im Kreis kämpfend schenkten sich nichts mehr.

Die Kämpfer wurden langsam müde. Die Schläge weniger heftig. Der Kampf in der Sonne machte den beiden zu schaffen und die schweren Rüstungen zeigten nun ihren negativen Effekt. Alexandras konnte die Müdigkeit in den Armen der beiden praktisch spüren und setzte zu einem letzten, starken Angriff an von dem nun alles abhing. Ein erfolgreicher Treffer reichte um den schwarzen Ritter erneut zu entwaffnen. Diesmal taumelte Joshua nach hinten weg und Alexandras folgte ihm langsam mit seinem Schwert zu ihm haltend. Der schwarze Ritter ging zu Boden. Was nach einem klaren Sieg für den Ritter des weißen Mantels aussah wurde nun durch seine eigene Ehre und Gefühlsduselei zur Strecke gebracht.

"Das war's. Du solltest dich nun ergeben und bereuen! Diesen Kampf kannst du nicht gewinnen!", sprach der Ritter erneut lautstark und wurde durch das Publikum bejubelt. Im folgenden Moment herrschte eine seltsame Stille. Joshua nahm seinen Helm ab. Lediglich ein grinsen war zu erkennen. Und ein flüstern. Wohl niemand konnte verstehen was der Mann flüsterte und Alexandras schaute nur weiterhin mit seinem Schwert auf ihn haltend drein. So schnell wie eine Schlange die ihre Beute gewittert hatte erhob' sich der schwarze Ritter nun, verpasste Alexandras einen heftigen Tritt und nutzte diesen Überraschungsmoment aus, so dass dieser nun sein Schwert fallen ließ und zurück viel. So schnell konnte er gar nicht reagieren, wie Joshua bereits das Schwert von Alexandras aufgehoben hatte und es nun auf ihn selbst richtete. Nun wurde ihm bewusst das er die Chance hatte es zu beenden und den Moment nicht genutzt hatte. Joshua sprach noch einige Worte und erhob sein Schwert...
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Floki Tyrson am So 15 Jul 2018, 12:14

Floki stand im Pubilkum und beobachtete das ganze eher schweigend und fuhr sich dabei einige Male nachdenklich über den Bart. Die Kapuze seines Wollmantels hatte er dabei Tief ins Gesicht gezogen. Das war die erste Disziplin die den Skelliger wirklich interessiert hatte, wenn auch seinem Geschmack nach zu viel dabei geredet wurde.

Während die beiden Ritter sich auf dem Tunierplatz einen unerbitterlichen Kampf leisteten, streifte der Skelliger immer wieder weiter um eine andere Sichtweise auf den Kampf zu bekommen. War das nicht der Blechmann mit dem er erst kürzlich einen Met getrunken hatte? Jetzt erkannte er ihn wieder und ein schelmisches lächeln schlich sich über sein Gesicht. Das Klirren der Klingen war klar und deutlich zu hören. Wie gerne er selbst gerne ein Schwert gehabt hätte, wie er wohl da stehen würde damit? Ruhmreich und erhaben?

Dann sah er wie der schwarze Ritter Alexandras zu Boden trat und der Skelliger kicherte vergnügt auf, dabei sprang er leicht und klatschte in die Hände. Das ganze amüsierte ihn ungemein. Dabei wurde er jedoch von den umstehenden eher etwas angewidert betrachtet, was ihn jedoch weniger kümmerte. Mit strahlenden Augen beobachtete Floki das geschehen, er war gespannt was jetzt noch kommen würde. Würde der Weise Blechmann sich nocheinmal retten können? Oder würde er sterben? "Na komm schon, zeig was du kannst.", hauchte Floki und faltete beide Hände gespannt vor dem Mund.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Sir Surotach am So 15 Jul 2018, 13:05

Auch Sir Surotach wollte sich das Finale des Turniers und das hoffentlich baldige Ende des Schwarzen Ritters nicht entgehen lassen. Aufgrund des Treffers am Vortag während des Tiost musste sich der alte Paladin jedoch eine Schlinge um den Schildarm binden und versuchte nun seinem Kollegen und Freund Alexandras mit einarmigen Applaus, mithilfe eines anderen Ritters beizustehen.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Marktgraf von Beauclair am So 15 Jul 2018, 13:12

"Mach ihn fertig!", brüllte der Marktgraf als der Kampf zwischen den beiden Rittern entbrannte. Jeromes Kämpfer war nach wie vor der Schwarze Ritter, den er schließlich dafür bezahlte an diesem Turnier teilzunehmen. Für den Marktgraf steckte hier also eine ganze Menge Gold drin, in diesem letzten Kampf. Weshalb er nun ziemlich lautstark und beinahe ein wenig zum Fremdschämen ständig in die Arena brüllte:

"PARIER DOCH!"
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Sir Joshua am So 15 Jul 2018, 13:40

Unfair zu kämpfen war wohl die größte Stärke des Schwarzen Ritters gewesen in diesem Kampf und er hatte diese Stärke nun perfekt ausgespielt. Jetzt da sich das Blatt erneut zu seinen Gunsten gewendet hatte konnte er sich mal wieder einen spöttischen Spruch keineswegs verkneifen:

"Weißt du was das Problem mit euch Helden ist? Ihr seid zu berechenbar. Wie gut, dass ihr kein Held mehr sein werdet...sondern NUR NOCH IRGENDEIN TOTER MANN!!!"

Joshua begann zu brüllen als er den Finalen und tödlichen Schlag auf Alexandras startete, indem er die Klinge beidhändig über den Kopf zog und somit den vollen Schwung aus diesen Hieb holen wollte. Der Treffer sollte dem Mantelritter den Kopf spalten - das war eine Spezialität von Joshua und auch Alexandras sollte in den Geschmack davon kommen, ebenso wie seine rothaarige Begleitung auf der Tribüne...
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Araja am So 15 Jul 2018, 14:34

Während des ganzen Kampfes war Araja extrem unruhig gewesen. Sie schaffte es keine Sekunde ruhig sitzen zu bleiben, weshalb sie ständig hin und her rutschte zudem sprang sie auch nur bei der Andeutung eines Treffers beinahe auf. Wäre Luna nicht an der Seite des Rotschopfs gewesen wäre sie wohl schon längst davongelaufen.
Man hätte wohl meinen können das, dass introvertierte Mädchen versuchen würde wegzuschauen und sich die Hände vor das Gesicht halten würde um den Schrecken in der Arena nicht sehen zu müssen, aber das Gegenteil war der Fall. Wie gebannt starrte die Jugendliche zum Geschehen, fast so als könne sie gar nicht anders als hinzusehen. Araja muss dies in jenem Moment wie ein Fluch vorgekommen sein, jedoch einen den keine Hexe ausgesprochen hatte.
Die Pein der jungen Knappin schien sich zu lösen, als Alexandras es endlich schaffte den Schwarzen Ritter zu entwaffnen und zu Boden zu ringen. Ein Stein schien Araja vom Herzen zu fallen, als sie bemerkte wie ihr Ritter in diesem Augenblick kurz zu ihr hinübersah, den Sieg sicher in seiner Tasche wissend.

Doch unterschätze Alexandras die Heimtücke des Bastards der diesen winzigen Moment der Unachtsamkeit sofort ausnutzte, um seinerseits den Ritter des Mantels zu überwältigen. Diese kurze Sekunde in der Araja glaubte, ihr Freund hätte gewonnen und sich etwas Erleichterung breitmachte, schlug nun ins Negative um.
Als der Rotschopf mitansehen musste, wie der weiße Ritter zu Boden ging und Joshua seine Klinge erhob, schien sich die Geschichte für das Mädchen zu wiederholen. Die Bilder des Mordes an ihrem Stiefvater schienen wieder genauso real, wie an dem Tag an dem es geschehen waren und die Last wog schwerer den je. Völlig verzweifelt schlug sie die Hände vor dem Mund zusammen um nicht völlig hysterisch loszuschreien.
Als die Klinge des Schwarzen Ritters jedoch den höchsten Punkt erreichte brach es aus Araja heraus, sie konnte nicht länger schweigen und wollte etwas unternehmen. Sie musste etwas unternehmen! Denn sie konnte nicht noch einmal mitansehen wie alles was ihr Lieb und teuer war von diesem Mann zerstört wird. Voller Verzweiflung schrie die Jugendliche dann den Namen ihres Ritters in die Arena hinaus während sie von ihrem Platz aufsprang und Hilfe suchend ihre Hand zu ihm ausstreckte:

"Alexandras!!!"

In diesem Moment größten Drucks erwachte etwas in Araja das zuvor ihr ganzes Leben lang verborgen lag: Ihre Magie. Verzweiflung und Zuneigung hatten ihr den Weg gebahnt und schienen sich jetzt nicht mehr aufhalten zu lassen. Während ihres Schreis hatte sich an der Schulter des Mädchens ein bläuliches Schimmer gebildet der sich über den Ausgestreckten Arm hinweg auflud, wie ein Leuchtfeuer brannte und sich schließlich in den Fingerspitzen zu einem Blitz bündelte und direkt auf den Weißen Ritter zuschoss. Als die Magie dann gerade noch rechtzeitig bei Alexandras einschlug bildete sie ein für jedermann gut sichtbares ebenfalls bläuliches Schild.
Joshua der daraufhin seinen Angriff nicht mehr abbrechen konnte schlug mit voller Kraft auf den von Araja erzeugten Schutz. Der Zauber des Mädchens war jedoch so mächtig das die Klinge des Schwarzen Ritters beim Aufprall in zwei Teile zerbrach. Metallsplitter flogen durch die heiße Mittagshitze und die Spitze des Schwertes schlug klirrend auf den staubigen Arenaboden auf während Joshua völlig perplex auf den Stummel in seiner Hand blickte, welcher von der Waffe übrig geblieben war.
Ein lautes Raunen ging durch das Publikum, als der Kampf sich auf diese unerwartete Weiße erneute wendete und auch der weiße Ritter erkannte seine Chance - nicht noch einmal würde er Joshua die Chance geben zu gewinnen. Er griff also nach dem Klingenende, welches direkt neben ihm lag, richtete sich auf bevor der schwarze Ritter wieder zu Sinnen kam und rammte ihm die Waffe direkt in den Wams. Ein absolut tödlicher Treffer, von welchem sich Joshua nicht wieder erholen würde. Zwar versuchte diese mit letzter Kraft einige Worte herauszubringen doch das einzige was seinen Mund noch verließ war sein Blut, kurz bevor er rücklings zu Boden fiel - Joshua war tot.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Nathanael Bourdeaux am So 15 Jul 2018, 14:43

Auch Nathaneal hatte sich das Spektakel in der Arena nicht entgehen lassen auch wenn seine Aufmerksamkeit sich meistens auf die gehobenere Gesellschaft auf den Logenplätzen richtete. Insbesondere Kaiserin und Königin hatte er beobachtet, um ihre Reaktionen während des Scharmützels unten in der Arena zu beobachten. Doch jetzt als der Kampf auf diese sehr ungewöhnliche Art entscheiden war schien auch der Politiker beeindruckt, insbesondere von den Fähigkeiten der jungen Dame die sich bis dahin sehr zurückgehalten hatte. Sehr nachdenklich flüsterte er sich selbst zu als er sich durch den Spitzbart fuhr und ansonsten noch erschrockene Stille im Stadion herrschte:

"Sehr interessant...."
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Kathlyn Cousland am So 15 Jul 2018, 14:54

Noch immer herrschte eine bedrückende Stille in der gesamten Arena. Offensichtlich wusste niemand so recht, ob dieser Sieg überhaupt rechtens war, immerhin hatte jemand eingegriffen. Doch Kathlyn schien das egal zu sein. Als sich bei der Kaiserin die Anspannung langsam löste, begann sie sachte zu lächeln und begann als erste, noch ganz langsam, an zu klatschen während sie immer schneller wurde und auch Chloé und Foltest sowie die allermeisten des Publikums ihr daraufhin folgten. Und bereits nach kurzen Augenblicken verwandelte sich das Stadion in einen Hexenkessel der Freude und des Jubels, denn der Sieger des diesjährigen Turniers stand fest.
Als die Arenaveranstalter die ersten bunten Konfetti schnipsel in die Luft warfen und die Musiker erneut einsetzten, richtete Kate noch immer staunend, aber zufrieden das Wort sowohl an Königin als auch Fürst:

"Also wenn das jedes mal so Spannend ist komme ich jetzt öfters!"
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Marktgraf von Beauclair am So 15 Jul 2018, 15:00

"Kreuz verfluchte Scheiße! Das ist UNFAIR!", brüllte der Marktgraf los als sein Kämpfer krachend und blutend zu Boden ging. Jetzt jedoch musste er die bösen Blicke seiner Banknachbarn auf der Tribüne ernten, da offensichtlich wurde, das Jerome den Schwarzen Ritter unterstütze. Um seinen Ruf nicht zu gefährden, schwenkte er dann seine Loyalität - dieser Bastard:
"Ähh, ich meine.....Alexandras VOR! JAWOHL! Toll gemacht....."

Bevor dann noch jemand Einwand erheben konnte verschwand der Marktgraf, denn auch für ihn war das Turnier vorbei. Und sein Geld war auch weg - Pech gehabt.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Floki Tyrson am So 15 Jul 2018, 22:09

Floki hob etwas erstaunt eine Augenbraue an, als er das Spektakel in der Arena beobachtete. Mit solch einem Ereignis hatte der Skelliger nicht gerechnet. Was um alles in der Welt war da gerade eben passiert? Floki streifte die Kapuze zurück, das Mädchen hatte sein Interesse geweckt. In ihr schien mehr zu stecken als es zunächst der Anschein hatte. Die Götter schienen wohl noch großes mit ihr Vorzuhaben so viel stand für ihn fest. Er nahm sein Trinkhorn, hob es an und dann Trank er auf den Sieg des Ritters.

Doch nun war es an der Zeit für die Abreise zu packen, die anderen würden sicherlich schon auf ihn warten. Er ging in die Taverne zurück und betrat das Zimmer das er sich für ein paar Tage genommen hatte. Floki hatte nicht sehr viel was es zum einpacken galt. Das meiste trug er tatsächlich an seinem Leib. Er kramte in einer Kiste und holte ein Amulett hervor, es war eine art Kompass. "Thorvald, schenke uns eine ruhige Überfahrt.", flüsterte Floki und küsste den Kompass, bevor er sich diesen umhängte. Doch einer Bitte würde den Gott des Wassers kaum einfach so nachkommen. Wie immer würden er und die anderen dem Gott ein angemessenes Opfer dabringen.

Schließlich überprüfte der Skelliger nochmal ob er auch wirklich alles eingepackt hatte. Nachdem er sich vergewissert hatte, verließ er mit einem kleinen Beutel das Zimmer und bezahlte beim Wirt sein Zimmer. Der Skelliger beschloss nochmals zum Hauptplatz zu gehen, er wollte nochmals feiern und trinken bevor er diesem Ort für eine sehr lange Zeit den Rücken kehren würde. Auf der anderen Seite wollte der Skelliger noch gar nicht von hier weg, doch er musste rechtzeitig zum Fest der Allmutter da sein. Während er die Straße entlang schlenderte, beobachtete Musiker und Gaukler die ihre Auftritte vorführten. Doch ehe er es sich versah fand er sich bei der Arena wieder. Die Meute auf dem Platz schien sich langsam zu lichten.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Charles Norrington am So 15 Jul 2018, 22:18

Charles hatte das Tunier mit verschränkten Armen beobachtet und als er sah wie Alexandras dem schwarzen Ritter das Schwert in den Leib stieß, fiel die ganze Anspannung von ihm ab. Er atmete erleichtert auf und war heilfroh, dass das alles jetzt endlich vorbei war. Jedoch war der Sieg etwas Zweifelhaft, da sich immerhin eine dritte Person eingemischt hatte. Auf der anderen Seite hatte Alexandras sich den Sieg mehr als Verdient.

Natürlich war Charles auch aufgefallen, dass Nathanael das Rothaarige Mädchen mit einem Gewissen Interesse beobachtet hatte. Aber wer konnte es ihm schon verdenken, dieser Zauber hatte wohl so ziemlich alle Zuschauer verblüfft und überrascht. Da das Tunier nun zu Ende war, stand nun bald das Essen bei Bourdeaux. Er wusste noch nicht ob er mit Freude oder Bauchschmerzen hingehen sollte, aber das würde sich ja recht bald herausstellen.
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Floki Tyrson am Di 17 Jul 2018, 19:51

Floki hatte beide Hände auf seine Gürtelschnalle gelegt, während er so durch die Straßen schlenderte und sich auf dem Tunierhauptplatz wieder fand. In der Nähe der Arena erblickte der Skelliger Araja. Was auch immer sie bei der Arena gemacht hatte, hatte sein Interesse an ihr geweckt und das obwohl sie so unscheinbar wirkte. Gemütlich schlenderte der Skelliger auf sie zu mit seinem üblichen breiten grinsen.

Schließlich erreichte er Araja und zog sein halbvolles Trinkhorn aus der Halterung. "Hallo.", begrüßte Floki sie breit lächelnd und seine Augen blitzten leicht auf.

Er verneigte sich übetrieben auf eine fast schon lächerliche Art. Dabei hatte er beide Arme ausgestreckt und achtete dabei dass der Met im Horn nicht verschüttet wurde. Dann nahm er einen Schluck aus seinem Horn.

"Ich bin Floki Tyrson, aber du darfst mich gerne Floki nennen. Wenn du magst darfst du mir auch sagen wie du heißt. Du musst aber nicht, wenn du nicht willst.", schmunzelte der Skelliger und fuhr fort. "Tut mir leid wenn ich frage, aber was hast du da vorhin in der Arena gemacht? Bei Thorns Axt so etwas habe ich noch nie gesehen."
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Araja am Do 19 Jul 2018, 20:14

Während in der Arena der Jubel ausbrach über das wirklich spannende Finale stand Araja ziemlich perplex noch immer auf ihrem Platz an der Seite der Tribüne und starrte fassungslos auf ihre Hand. War das gerade tatsächlich passiert? Das Gefühl was sie hatte als der Zauber erst durch den Arm und schließlich durch die Finger strömte war dem Mädchen so dermaßen fremd, das sie es gar nicht begreifen konnte. Fragend und noch immer ein wenig aufgelöst blickte sie zu ihrer Freundin Luna.

"Hab' ich gerade...?", stammelte der Rotschopf dann ganz vorsichtig in Richtung der Canthanierin, wie es schien waren dem Mädchen wieder einmal die Worte abhandengekommen. Araja's Frage, ob sie gerade gezaubert hatte, musste sie aber auch gar nicht beenden damit ihre Freundin sie verstand. Ebenfalls von der Überraschung gepeinigt brachte die Heilerin auch kein Wort heraus und begann nur heftig zu nicken - sie war sich offensichtlich sicher, dass der Rotschopf gerade Magie gewirkt hatte.
Noch einige Sekunden standen die beiden jungen Frauen wie angewurzelt an jener Stelle bevor Araja wieder langsam zu Sinnen kam und sich ihr Augenmerk wieder auf den Mann richtete der das Ziel für ihren ungewollten Zauber war. Alexandras stand noch immer in der Arena und hatte gerade seinen Helm abgenommen um besser zur Tribüne sehen können - er war am Leben und beinahe unverletzt. Sofort wurde der Knappin klar, dass die Geschichte gut ausgegangen war und sich endlich wieder ein Lächeln auf ihren Lippen wiederfand das sich schnell in ein breites Grinsen erweiterte.

Selbstverständlich wollte Araja sofort zu ihrem Ritter eilen und wollte auch praktisch sofort los, hätte sich ihr dieser Skelliger namens Floki mit seiner Verbeugung nicht in den Weg gestellt. Die Violinistin war so überrascht darüber das sie plötzlich von diesem Kerl angesprochen wurde das sie natürlich ohne Umschweife weiter stotterte:

"Ich..? Äh, was? Wie bitte...? Ich meine....Araja!"
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Re: Das Ritterturnier von Toussaint

Beitrag von Floki Tyrson am Do 19 Jul 2018, 21:47

Floki kicherte vergnügt als die Rothaarige sich stotternd vorstellte. "Araja? ein ungewöhnlicher Name.", erwiederte der Skelliger sichtlich vergnügt. "Nun du musst wahrlich von den Göttern gesegnet worden sein, anderst kann ich mir dein Wunder sonst nicht erklären.", sinnierte Floki, dabei nahm er nochmals einen Schluck aus seinem Trinkhorn und ließ die Rothaarige dabei nicht aus den Augen. "Wie auch immer, vor mir brauchst du keine Angst haben. Zumindest gerade nicht.", lachte Floki und steckte sein Trinkhorn weg. "Du bist mir immer noch ein Antwort schuldig, kleine." Er beugte sich ein wenig runter zu ihr und sah Araja tief in die Augen. "Mich würde brennend interessieren, was das eben war?" Dabei behielt er sein lächeln.
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