Sorrows Rückkehr: The Curse

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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Vanessa am Do 03 Mai 2018, 01:27

Vanessa nickte nur vorsichtig, als Antwort darauf ob sie damals 'nicht sie selbst gewesen sei' bevor sie sich weiter erklärte:

"Die Sache mit dem Phylakterium war, wie soll ich sagen? 'Besonders'. Die 'Einheit' die wir erfuhren unter Souverins Einfluss war besonders. Man erfährt dabei Dinge über sich selbst, die man vorher nicht kannte. Wahrheiten die tief in uns selbst verborgenen liegen....
Und manchmal sind es eben auch Abgründe, so wie bei mir. Es ist gut zu wissen, dass du das verstehst, zumindest auf deine Art - hoffe ich. Ich glaube kaum das es jemand wirklich begreifen kann der es nicht selbst erlebt hat."


Kurz unterbrach die Lich und sah erneut auf die Karte vor sich: 'Port Salvator' war darauf markiert worden. Die Magierin kannte den Ort zwar nicht wusste aber zumindest jetzt das Ziel von Evanders Reise. Oder zumindest den nächsten Zwischenstopp. Nachdem jetzt die Fronten zumindest ansatzweise geklärt wahren konnte Vanessa zu 'einfacheren' Themen wechseln: Informationen.

"...wie kommt es eigentlich das du wieder auf See bist? Ich dachte immer damit hast du abgeschlossen."
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Evander am Do 03 Mai 2018, 09:10

Evander warf einen Blick auf die Karte. "Die Vergangheit holt einen offenbar immer und immer wieder ein egal... wie sehr man sich auch dagegen sträubt wie mir scheint. Vor einigen Tagen selbst, wurde wir vermuten durch einen Fluch mein alter Freund Sorrow zurückgeholt. Zusammen mit der Crew und dem Schiff versteht sich. Wer jedoch den Fluch ausgeführt hat, das wissen wir nicht nur dass der Verursacher vermutlich in Orr sitzt.", erklärte Evander. "Wir sind auch bereits einmal auf Sorrow gestoßen und konnten ihm sein Logbuch abnehmen und nun hoffen wir ein paar Antworten in Port Salvator zu finden. Sie wird auch die Piratenstadt genannt. Kaum einer weiß wo sie liegt außer man ist oder war einmal Pirat.", fügte der Schwarzhaarige hinzu. "Ich für meinen Teil habe nicht vor mich von meinem ehemaligen Freund umbringen zu lassen.",seufzte der Kapitän.
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Vanessa am Do 03 Mai 2018, 20:11

'Die Vergangenheit holt einen offenbar immer und immer wieder ein egal wie sehr man sich auch dagegen sträubt...', sollte das etwa eine versteckte Drohung gegen seine 'Schwester' sein? Oder plauderte Evander einfach immer noch drauf los, wie in den Jahrzehnten zuvor, ohne dabei nachzudenken was er eigentlich gerade sagt? Früher fand Vanessa diese Eigenschaft beinahe belustigend, fast so als hätte man ein kleines Hündchen, dass sich unentwegt versucht selbst in den Schwanz zu beißen.
Die Lich sprach der Aussage erstmal nicht zu viel Gewicht zu denn es schien tatsächlich so: Evander hatte sich in all' den Jahren nicht verändert - er war derselbe Dussel geblieben. Aber ein liebevoller Dussel, 'ihr' liebevoller Dussel um genau zu sein. Um das Grinsen über diese Erkenntis zu verbergen trank sie das erste mal vom Rum.
Da sich Vanessa jetzt beinahe sicher sein konnte das von Evander keine Gefahr für sie ausging war sie bereit ebenfalls ein wenig zu 'erzählen':

"Sorrow, ich meine den Namen schon mal gehört zu haben. Ich hoffe er macht dir nicht all' zu viele Probleme, Brüderchen. Ich bin mir sicher das du das in den Griff bekommst auch wenn Flüche manchmal knifflig sein können aber du bist schließlich ein cleveres Kerlchen.
Es gibt da aber etwas das ich dich fragen will, bezüglich unserer 'Familie'. Du hattest Vater getötet, richtig? Wo hast du ihn vergraben?"
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Evander am Do 03 Mai 2018, 21:04

"Wo ich Vater begraben habe? Lass mal überlegen.", grübelte Evander und strich sich nachdenklich über den Bart. Das ganze war doch schon über 20 Jahre her. "Ich weiß dass ich ihn vor der eigenen Haustür eine Kugel in den Kopf verpasst habe.", überlege Evander. Aber wo er ihn begraben hatte viel ihm spontan nicht ein. Nach einiger Zeit des überlegens fiel es ihm wieder ein. "Ja ich hab ihn in der alten Familiengruft außerhalb von Götterfels auf dem Friedhof gebracht und dort in einen lieblosen Sarkopharg geworfen, wo er verrotten konnte. Die Gruft dürfte nicht abgesperrt sein, falls ja der Schlüssel wäre in unserem alten Familienanwesen hinter dem Portrait unserer Mutter.", erklärte Evander. Er sah keinen Grund darin warum er die Gruft hätte absperren sollen, immerhin gab es da nichts zu holen außer ein paar alte Knochen. "Was die Probleme mit Sorrow angeht. Nun er macht schon einige Probleme, aber wenn du sagst dass ich es in den Griff kriege dann vertrau ich auf deine Erfahrung."
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Vanessa am Do 03 Mai 2018, 22:39

"Ich glaube ich hab' dir noch nie gedankt, das du den Alten erledigt hast.", war Vanessa's kurze Antwort auf Evanders Erklärung. Zumindest in Sachen 'Vater' waren sich die beiden einig aber vermutlich endeten die Gemeinsamkeiten hier auch schon wieder.
Zumindest wusste die Lich nun alles weshalb sie gekommen war, es gab also keinen Grund länger zu bleiben. Das Gespräch mit Evander war ....vorhersehbar geworden weshalb es sie begann zu langweilen. Wie es schien gab es weitaus wichtigere Dinge als sich dem Kapitän zuzuwenden.

Die Kapuze wieder über den Kopf streifend erhob sich die Lich und kommentierte Evanders letzte Aussage nur mit einem seichten Kopfnicken. So wie Evander aussah hatte er keine Ahnung worauf er sich einließ mit Sorrow und Vanessa war froh darum nicht mit hineingezogen zu werden.
Während sie mit ihrer rechten Hand bereits den Teleportzauber begann und ein kreisförmiges Portal in die Luft zeichnete verabschiedete sich Vanessa bei Evander: "Viel Glück, Bruder. Ich glaube du wirst es brauchen."

Kurz darauf verschwand die Magierin im Portal und verschloss es hinter sich. In den Spiegelungen des magischen Tores konnte man nur kurz erkennen das sein Ziel womöglich in den Zittergipfeln oder einer anderem verschneiten Ort lag.
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Evander am Fr 04 Mai 2018, 12:51

Evander saß in seiner Kajüte und tippte mit dem Zeigefinger nachdenklich auf die Karte. Noch Tage danach musste Evander über das Plötzliche erscheinen von Vanessa nachdenken. Wie eh und je wurde er aus seinen Gedanken gerissen als die Tür zur Kajüte aufgerissen wurde und Durin reinkam. "Wir nähern uns jetzt Port Salvator.", erklärte Durin. "Danke.", erwiederte der Kapitän und erhob sich aus seinem Stuhl und ging zusammen mit seinem Freund zurück zum Steuer. Dorin der Evander und seinen Bruder gerade kommen sah fragte: "Und Aufgeregt?" "Nicht mehr als sonst.", antwortete Evander etwas knapp und nahm das Fernrohr von Durin entgegen, er zog es aus und sah in die ferne.
Die Gewässer waren nicht sehr tief und man konnte leicht auf eines der vielen Riffe auflaufen die sich unter der Wasseroberfläche verbargen. Diese Riffe waren ein guter Schutz für Port Salvator gegen ungebetene Besucher. Die Insel selbst hatte hohe steile Felswände an denen hier und dort ein paar Palmen wuchsen weiter im inneren befanden sich kleinere Berge und man konnte schon in der Ferne Wasserfälle erkennen die sich von den Bergspitzen ihren Weg ins Inselinnere bahnten. Die Hänge der Berge selbst waren voll mit Palmen und anderen Pflanzen die einen undwegsamen Dschungel eben ausmachten.
Evander suchte die Gewässer vor der Felswand ab und konnte viele aufgelaufene und halb gesunkene Schiffwracks sehen. "Vor uns liegt dass sogannte Düsterkap, die Piraten von Port Salvator nennen es auch Seemannsgrab oder Tumba Marinero.", erklärte der Kapitän. "Durin steuer das Schiff etwas nach Steuerbord.", fügte Evander hinzu und sah weiter nach rechts. "Genau, dort vorne ist die Zufahrt unseres Ziels.", zeigte der Schwarzhaarige und nahm das Fernglas wieder runter. Das worauf er zeigte, war ein Riss in der Felswand der recht unscheinbar aussah.
Der Nebel lag schwer auf den Gewässern was das Navigieren etwas erschwerte. Doch nachdem sie sich langsam durch die Riffe gebracht hatten, passierten sie den schmalen Durchgang. "Da wird einem ganz anderst.", murmelte Dorin und sah wie Evander das Steuer leicht drehte.
Bald schon hatten sie die Durchfahrt hinter sich und vor ihnen erstreckte sich eine gigantische Buch umgeben von hohen Felswänden welche die Stadt vor der Außenwelt versteckte.




Auf dem Wasser draußen waren unzählige Schiffe wild auf einander gestapelt und zu kurriosen Gebäuden zusammengebaut worden. Diese aufeinander gestapelten Schiffe bildeten fast schon eine art Mauer und zwischen den ganzen kaputten Schiffen welche nur noch als Wohnungen dienten führten schmale Stege hier und dort hin und waren hell erleuchtet von Fackeln. Wenn man weiter reinfuhr konnte man eine kleine Stadt erkennen die mit den Bezirk auf dem Wasser durch schmale Hängebrücken verbunden war. Je weiter man nach innen kam desto mehr hob sich die Landschaft und man konnte eine einsame große Villa auf einem Hügel zwischen den Palmen erkennen. Obwohl die Stadt ziemlich heruntergekommen war, war sie dennoch gut besucht. Im Hafenbezirk lagen unzählige Schiffe vor Anker, große und kleine. Kriegsschiffe die vermutlich gerade geentert und übernommen worden waren aber auch ziemlich kaputte Fischkuttern von denen man nicht mal mehr wusste was sie überhaupt darstellen sollten. "Willkommen in Port Salvator.", sprach Evander.
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Evander am Di 15 Mai 2018, 21:17

Die Crew ließ den Anker runter, holte die Segel ein und schob die Planke raus damit man das Schiff verlassen konnte. Der Kapitän verließ das Steuer und ging die Treppen hinunter. Sie hatten in einer kleineren Bucht zwischen den Schiffshäusern angelegt. Die Fackeln sorgten für etwas schwaches Licht.
"Ihr habt Freigang.", rief Evander seiner Crew zu. Dann blickte er zu Hjalmar und Cecillia: "Ich denke wir sollten erstmal in eine Taverne schauen. Wenn man wo Informationen bekommt, dann dort."
Gemeinsam zogen sie los auf der suche nach einem Schankhaus. Der Ort war stark belebt, überall saßen Piraten herum die Sauften, sich rauften oder sich über dinge unterhielten. Hier und dort sah man sie beim Glücksspiel und lauthals lachen. Ein Matrosse bekam einen Schlag ins Gesicht und fiel Rücklings ins Wasser. "Ich hoffe du säufst ab du Dreckssack!!!", hörte man einen anderen wütend brüllen. Wo anderst sah man wie ein Pirat einen anderen lachend mit einer Pistole erschoss und dieser leblos zu boden ging.

"Offenbar ist hier alles beim alten...",
seufzte Evander sarkastisch und ging mit den beiden weiter. Sie liefen den Steg weiter entlang und dieser fing an in die höheren Ebenen der Stadt zu führen. Der Weg führte direkt durch ein Rotlichtviertel

"Wenn ich mich richtig erinnere, ist nach diesem Viertel die Schenke: The Black Bottle.", erklärte Evander und sah auf einmal eine Dame auf ihn zumarschieren und verpasste ihm eine Ohrfeige die sich Gewaschen hatte.

"Eine Bekannte?", fragte Cecillia neugierig.

"Ich weiß nicht was du meinst.", ächzte Evander und rieb sich den Kiefer. Plötzlich kam die nächste herbei gelaufen.

"Du bist ganz schön mutig, hier wieder aufzutauchen.", fauchte sie und trat ihm direkt in die Eier.

Evander ächzte vor schmerzen auf und ging direkt in die Knie und schon war die Frau wieder verschwunden: "Wieso? Das hab ich wirklich nicht verdient...." Vom tritt war ihm Speiübel geworden, von den Schmerzen mal abgesehen. Für den Moment war es ihm nicht vergönnt auch nur einen weiteren Schritt zu gehen. "Helft mir mal bitte.", keuchte der ehemalige Pirat flehend.
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Re: Sorrows Rückkehr: The Curse

Beitrag von Cecillia Nightray am Di 15 Mai 2018, 21:21

Cecillia sah den beiden Frauen nach und stemmte dabei die Hände in die Hüften. Ihr Mann war ihr wohl definitiv noch eine Erklärung schuldig? Frauen waren niemals ohne Grund auf Männer zornig, das war weitestgehend bekannt. Sie seufzte etwas genervt und sah zu Hjalmar: "Könntet ihr mir bitte helfen? Allein kann ich ihn nicht stützen und ich möchte nur ungern an einem Ort wie diesen auf offenem Weg herumstehen."

Sie blickte sich etwas um. Sie hatte nicht mit einem solch lauten Ort gerechnet. Überall wurde Musik gemacht, überall zankten sich die Leute. Hier und da gab es sogar Tote. Und die Leute übergaben sich überall. Egal wo, sie kotzten so ziemlich alles voll was durchaus unappetitlich war.
Cecillia legte einen Arm von Evander um ihren Hals. "Dann wollen wir mal."
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