Der weite Ozean

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Der weite Ozean

Beitrag von Floki Tyrson am Mo 19 Nov 2018, 23:33

Ein Greller Blitz durchbrach den Nachthimmel auf welchen ein lautes donnern folgte. Der Regen peitsche unablässig gegen die Boote und die Wellen waren viele Meter hoch. Immer wieder erleuchteten Blitze den Himmel und gaben für einen kurzen Moment die Meterhohen Wellen Preis.

Floki hielt sich am Bug feste und lachte vergnügt, er war bis auf die Haut durchnässt und er stieß einen Freudenschrei aus als sie auf eine der hohen Wellen ansteuerten. Sie nahmen an fahrt auf und als sie auf dem höchsten Punkt der Welle ankamen ging es über viele Meter steil in die tiefe hinab. Abermals stieß Floki einen lauten Freudenschrei aus und lachte vergnügt auf. Er war wohl der einzige den das ganze amüsierte, die restliche Mannschaft dem Jarl eingeschlossen fand den Sturm nicht gerade amüsant. Als sie die Welle runterfuhren brüllte Floki: "IST DAS ALLES THORVALD?!!! IST DAS ALLES!!!" Dann lachte er abermals wild auf und brüllte weiter: "IST DAS ALLES WAS DER GROSSE GOTT DES WASSER ZU BIETEN HAT?!!!!"

Ein weiterer Blitz grellte auf doch diesmal vermischte sich das Geräusch des Donners mit etwas anderem. Es hörte sich mehr an wie ein tiefes Dröhnen. Es hatte den anschein als würde sich in der Ferne eine gigantische Silhouette befinden, war das Einbildung? Oder war dort in der Ferne wirklich etwas? Dann brüllte er Vergnügt: "JORMUNGANDR KOMM DOCH UND HOL UNS!!!!!" Er lachte laut auf, warum sollte sich die Weltenschlange auch mit ein paar Schiffen abgeben? Was hatten sie schon zu befürchten. Wenn er sterben würde, würde Thorvald sich seiner annehmen bevor er in die Hallen Grimmdalls kam. Doch dazu würde es vermutlich nicht kommen, auf der Fahrt nach Toussaint hatten sie viel schlimmere Stürme gehabt als diesen.
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Re: Der weite Ozean

Beitrag von Astrid am Di 20 Nov 2018, 18:41

Am Anfang konnte man noch von einer gemütlichen Seefahrt sprechen. Doch irgendwann braute sich ein Sturm auf und der Norn war anders zumut. Zudem hätte sie am liebsten Floki über Bord geworfen. Wie konnte man die Götter nur so herausfordern? Immer wieder blitze sie ihn böse an. Aber der Skelliger schien komplett damit beschäftigt Götter anzuschreien. Auf das seine Götter ihm das nicht übel nehmen...

Auch wenn sich Astrid sonst immer gelassen gibt - in den Momenten wo die Blitze im Wasser nicht weit von ihnen einschlagen war es dann doch eher etwas Angst das man in ihrem Blick sah. Doch die wenigsten schienen Zeit zu haben sie zu beobachten. Jeder hatte etwas zu tun und niemand schenkte der Norn wirklich Beachtung - das störte sie auch wenig. So konnte sie sich konzentrieren nicht in Panik auszubrechen und wild herumzurennen wie ein Baby-Moa.
Doch auch wenn sie angespannt und eher unausgeglichen war, fand sie diese Kraft des Meeres selbst faszinierend. Das Spiel des Wassers mit den Wellen. Die Schatten die sich auftun sobald ein Blitz den düsteren Himmel erhellt. Es war sowohl erschreckend als auch Atemberaubend. Sie konnte auch verstehen, warum Flokis Volk wohl gerne Segelte.
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