Schneekuhlenhöhen

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Re: Schneekuhlenhöhen

Beitrag von Cerberus Industries am Di 12 Dez 2017, 01:41

"Normalerweise müssen neue Leute sich bei den Rekrutieren melden aber über diesen Punkt sind wir weiter hinaus denke ich. Du würdst dann mit uns arbeiten, dem Infoffiziellem Teil der Firma. Viel Spaß, Aktion und die neuesten Spielzeuge!", Buck deutet mit seinem BLick auf die Strong-90 die IQ gerade in diesem moment verstaute.
"Wo die herkommt gibts noch mehr. Und mal ganz unter uns......der alte Saren zahlt das zehnfache eines Söldnergehalts. Solltes du also mal nach Rata Novus kommen, unserem Hauptquartier sagt der Empfangsdame Boldiga das ICH dich schicke. Sie wird dich dann in unsere "Spezialtour" aufnehmen, Te-he!"
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Re: Schneekuhlenhöhen

Beitrag von Sarah Phylakterium am Di 12 Dez 2017, 13:14

Sarah überlegte einen kurzen Moment und erwiederte: "Nun ich werde mir dein Angebot gründlich überlegen. Es hört sich überaus verlockend an." Dann fiel ihr blick auf das restliche Team. "Nun ich bin mir sicher wir werden uns sehr bald wiedersehen.", fügte sie hinzu. Dann winkte sie dem Team knapp zu und stieg die nächste Anhöhe hinauf um den Pass verlassen zu können. Ihr nächstes Ziel würde sich vermutlich bald als Rata Novus herausstellen.
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Re: Schneekuhlenhöhen

Beitrag von Jäger Vesemir am Di 01 Mai 2018, 19:18

Der Arischpack strich mit seiner Hand über den frisch gefallenen Schnee, um die darunter liegende Leiche aufzudecken. Es stank bestialisch nach Tot und Verwesung obwohl der Angriff vermutlich schon mehrere Tage her war. Das Gesicht von Vesemir verzog sich angewidert, als er in die erschrockenen Augen des toten Norn sah. Vor 7 Jahren hatte Vesemir seine Ausbildung in Eldvin bei Beth abgeschlossen und bereits einige Dinge gesehen als Magierjäger doch das ihr überstieg alles bisher da gewesene.
Es war richtig vom Dorfschamanen einen Arischpack zu rufen denn bereits als Vesemir sich dem Gehöft näherte begann sein Amulett zu vibrieren, es war Magie im Spiel. Seufzend und etwas erzürnt richtete sich der Pack wieder auf und sah zu dem Führer welcher ihn zu dem Ort des Überfalls gebracht hatte:

"Das ist schlimmer als erwartet. Seid ihr sicher, dass die Überlebenden von Grawlen berichtet haben? Ich habe bereits Angriffe dieser Wilden gesehen, doch ein solches ausmaß hatten sie noch nie."

Der nervöse Norn nickte nur, wie es aussah wollte er diesen Ort so schnell es ging wieder verlassen. Man konnte es ihm aber nicht verübeln. Der Innenhof des Gehöftes, in dem sie standen war einst mit vielen Norn und prächtigem Leben gefüllt doch nun schien nur noch der Hauch des Todes durch die ächzenden Holzspalten zu pfeifen.
Niemand hatte den Angriff überlebt, die Leichen wurden geradezu zerfetzt, viele von ihnen konnten nicht mal mehr als Norn identifiziert werden und den Tieren erging es ähnlich.

"Gut, geht zurück ins Dorf. Ihr könnt hier nichts länger tun, ab hier beginnt mein Job.", entlies Vesemir dann den verängstigten Hühnen und wandte sich erneut dem Schnee zu. Bei den Packs hatte der Mann gelernt auf seine Umwelt zu achten und er konnte noch immer leicht die Spuren des Kampfes entdecken. Vor seinem inneren Auge konnte er beinahe sehen wie diese Wilden das Gehöft überfielen und die Norn abschlachteten.
Was sich der Jäger jedoch immer mehr fragte: Wie schaffte es ein einfacher Grawlstamm ein solch großes Gehöft zu überfallen? Laut dem Schamanen lebten hier erfahrenen Krieger. Irgendwie passte das alles nur zusammen wenn hier mehr am Werk war als ein paar einfache Grawl. Vesemir beschloss dann diese Sache ernst zu nehmen und folgte den seichten Spuren in Richtung des nahe gelegenen Waldes.

Es war sehr kalt an diesem Tag, sogar für die Zittergipfel. Ein ganz leichter Schneefall rundete das weiße Ambiente ab, während man nur noch das knarzende Laufen des Jägers im Schnee hören konnte.
Vesemir wusste nicht wie lange er den Spuren gefolgt war, doch mit jeder Stunde wurden sie deutlicher und führten den Jäger immer tiefer in den zunehmend dunkel werdenden Wald. Ein Schwarm Krähen flog plötzlich auf und brachte Vesemir dazu sich schlagartig umzudrehen. Etwas musste die Tiere aufgeschreckt haben und der Jäger sollte gleich erfahren was es gewesen ist...
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Re: Schneekuhlenhöhen

Beitrag von Die Grawl am Di 01 Mai 2018, 20:59

"Orak-SHAKA!"

Dröhnte es laut durch den bis dahin stillen Wald und die Grawle des gleichnamigen Stammes stürmten aus den Büschen und Hecken des dunklen, verschneiten Waldes. In ihren Händen führten sie improvisierte Waffen aus Knochen und Steinen während sie mit ihrem Gebrüll den Angriff auf den Magierjäger einleiteten.
Dieser jedoch war bereit für den Kampf, zog seine Klinge und lieferte den Wilden einen erbitterten Kampf. Die selbst gebastelten Waffen und Rüstungen der ersten Grawl die dem Jäger zu nahe kamen hatten keine Chance gegen die Präzision seines Schwertes. Mehrere der Angreifen gingen krachend zu Boden und Vesemir ging bereits zum Gegenangriff über. Doch dann traf ihn etwas Unerwartetes. Ein Blitz, stechend Schmerz durchdrang seinen Körper und er ging kurz in die Knie.

Auf dem nahen Hügel hatte der Stammesdruide offensichtlich einen Zauber auf den Jäger gerichtet und ihn empfindlich getroffen. Der Stab mit den darauf angebrachten Schädel hatte den schwarzen Blitz verursacht womit sich auch erklärte wie der Stamm das Gehöft besiegen konnte.
Den anderen Grawlen reichte das aber schon, sie stürmen erneut auf Vesemir zu und prügelten auf den jetzt angeschlagen Jäger ein wie eine Horde Schulkinder. Es brauchet einige Schläge der stumpfen Waffen um den Mutierten Pack niederzustrecken doch es gelang den Wilden - Vesemir war Tot. Die Grawl hätten wohl weiter auf seine Leiche eingeprügelt hätte der Druide nicht eingeschritten. "CHUCK!", rief er mit aller Kraft seiner Stimme, vermutlich ein Befehl zu stoppen.

"Orak-Shaka befielt CHUCK! Orak-Shaka will MORRA HABEN!"

Daraufhin jubelten die anderen Grawl, denn ihr Gott hatte bereits vor langer Zeit ein 'Morra', also ein Menschenopfer, von ihnen gefordert. Sie packten Vesemir also an seinen Armen und Beinen und schleppten ihn feiernd zu ihrem Versteck während sie weiter lautstark skandierten: "MORRA-MORRA-MORRA-MORRA!"

Angekommen in der Behausung des Stammes, einer Höhle weitab der Zivilisation, legten die Krieger den Leichnam des Jägers ab. Der hinterste Raum in welchen der Tote jetzt lag war überseht mit vielen Kerzen und anderen Okkulten Gegenständen wie Traumfängern und Grawltotems. Es war offensichtlich der Ort des Druiden, das Heiligtum des Stammes. Nachdem sich die Krieger verzogen hatten stellte der Druide seinen Stab auf den dafür vorgesehen Sockel und kniete davor nieder: "ORAK-SHAKA, wir bringen OPFER für dich! Morra-OPFER!"
Einige Minuten vergingen während der Druide seine Worte immer wiederhohlte, seine rufe hallten durch die Höhle, bis es irgendwann Still wurde. Voller Inbrunst blickte der Grawl dann zu seinem Artefakt und der Schädel schien ihm zu zuflüstern, leise wie ein raunen aus einer anderen Welt befahl er: Fressen!
Wie von einer fremden Macht gepackt richtete sich der Grawldruide auf und ging zur Leiche des Magierjägers. Er hatte diesen Drang in seinen Augen, diesen unwiederstehlichen Hunger. Den Hunger auf Fleisch. Ohne zu zögern biss der Wilde Stück für Stück aus dem leblosen Körper, arbeite sich durch Muskeln und Fasern, Adern und Fett, zerfledderte die Leiche bis zur unkenntlichkeit. Der Blick des Druiden indessen war blass geworden, Seelenlos als er sich von seinem Festmahl entfernte und seine blutigen Finger zum Artefakt austreckte. Jetzt war er seinem 'Gott' noch nie so nah gewesen. Voller Freude für seine Treue belohnt zu werden lächelte er während der rote Saft des Lebens über den Schädelknochen tropfte.

Das Amulett von Vesemir, welches noch immer am Boden der Höhle lag, begann zu vibrieren. So heftig das es beinahe zu springen begann denn hier war die übelste aller Magieschulen am Werk: Nekromantie. Und ihr Preis wurde bezahlt, mit Blut.
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Re: Schneekuhlenhöhen

Beitrag von Vanessa am Di 01 Mai 2018, 21:20

Als der erste Tropfen Blut des gefressenen Vesemir über die Schädeldecke der ehemaligen Zauberin lief war das Ritual vollendet, das letzte Puzzleteil in Position. Die Erweckung der Lich hatte begonnen.
Schwarze, schlangenähnliche Wolken trieften aus den Augenhöhlen des Schädels und schossen dem Grawl durch die Finger. Schmerzhaft schrie er auf als die Blutmagie sich seines Körpers bemächtigte und man das Brechen seiner Knochen hören konnte. Dieser Körper musste neu geformt werden damit er passen würde.

Unter bestialischen Schmerzen veränderte sich sein Erscheinungsbild. Die Körperbehaarung viel aus, Haut und Muskeln schienen sich auf zu pellen und platzten unter dem darunter entstehenden Druck wie eine überreife Tomate. Aus den Klauen des Wilden formten sich langsam filigrane Finger, während ihm die Zähne aus dem Mund fielen wie faule s Obst von einem Baum. Stück für Stück und Zelle für Zelle wurde die Existenz des Grawls umgeschrieben und verändert bis ein neues Lebewesen daraus entstand.
Die Metamorphose dauerte mehrere Minuten und hatte durch das Geschrei des Druiden seinen Stamm aufmerksam gemacht. Voller Schrecken und Ehrfurcht sahen sie mit an wie ihr Druide sich in einen Gott verwandelte, nun zumindest war es das was die Wilden dachten. Sie konnten nicht ahnen, dass sie über all' die Jahre die Überreste eines Lichs angebetet hatten.

Am Ende des Rituals kniete nicht länger ein Grawl neber der Leiche des Magierjägers sondern ein Mensch. Die blonde, wunderschöne Frau erhob sich langsam und öffnete ihre Augen. Sie war völlig nackt, drehte sich fragend um und sah mit an wie die Grawl vor ihr nieder knieten, ihrer 'neuen' Göttin.
Die Reste von Vesemir hingen ihr noch immer am Mundwinkel herab als diese sich langsam nach oben schoben: Sie Freute sich. Vanessa war am Leben. Sie war zurück.
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